Tworóg

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Tworóg
Wappen von Tworóg
Tworóg (Polen)
Tworóg
Tworóg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Tarnowskie Góry
Gmina: Tworóg
Geographische Lage: 50° 32′ N, 18° 42′ O50.53333333333318.7Koordinaten: 50° 32′ 0″ N, 18° 42′ 0″ O
Einwohner: -
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 42-690
Telefonvorwahl: (+48) 032
Kfz-Kennzeichen: STA
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 9 Schulzenämter
Fläche: 124,92 km²
Einwohner: 8060
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2413082
Verwaltung (Stand: 2010)
Gemeindevorsteher: Eugeniusz Gwóźdź
Adresse: ul. Zamkowa 16
42-690 Tworóg
Webpräsenz: www.tworog.pl



Tworóg (deutsch Tworog) ist ein Dorf im Powiat Tarnogórski in der Woiwodschaft Schlesien und Gemeindesitz der Gemeinde Tworóg.

Tworóg hat 3.500 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Tworog wurde 1530 erstmals erwähnt. Die Herkunft des Ortsnamens ist unbekannt.

Von 1660 bis 1684 war Tworog Sitz des oberschlesischen Familienfideikommisses des Georg Leonhard Colonna von Fels (tschechisch Georg Linhart), fiel als solches 1684 an dessen Neffen und Erben Franz Julius Verdugo (1661–1712)[2] und blieb im Besitz der Familie von Verdugo bis 1757[3]. Von 1758 bis 1807 fiel es an eine jüngere Linie der Colonna-Fels zurück. Weitere Besitzer waren von 1807 bis 1818 von Gastheimb, 1818 bis 1826 von Renard und 1826 bis 1945 von Hohenlohe-Ingelfingen.

Von 1936 bis 1945 hieß Tworog Horneck.

Bis 1998 lag Tworóg in der Woiwodschaft Katowice.

Verkehr[Bearbeiten]

Von der (hier) nur noch im Güterverkehr betriebenen Bahnstrecke Tarnowskie Góry–Opole zweigte früher im Stadtteil Brynek die Bahnstrecke Zabrze–Tworóg ab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss
  • klassizistisches Schloss aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • neobarocke Kirche; Kościół św. Antoniego
  • mehrere Kapellen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert
  • Kreuze aus den Jahren 1890, 1910 und 1919

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tworóg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b
    Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 8. Juni 2015 nicht mehr aktuell zu sein: Veraltete Daten..
    Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.
    Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. GłównyUrząd Statystyczny (GUS), archiviert vom Original, abgerufen am 30. Dezember 2014 (pdf).
  2. Jiří Kubeš: Aus Spanien nach Oberschlesien. Schicksale der Familie Verdugo in der Habsburgermonarchie in der frühen Neuzeit in Der Adelige in Oberschlesien. Die Beziehung der Region und des Zentrums am Beispiel der Schicksalen und Karrieren des Adels von Oberschlesien (15.-20. Jahrhundert), Ed. NHM (Nobilitas in Historia Moderna), Bd 5, S. 223-240
  3. Franz Julius Verdugo (1661-1712) heiratete 1687 Franziska Pawlowsky von Pawlowitz, die ihm zwei Söhne gebar, Johann Leopold († 1740) und Siegfried Julius († 1733). Der Enkel Franz Karl Verdugo (1731-1757) war der Letzte seines Geschlechts (Vgl. Jiří Kubeš).