UN-Konvention

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Mit dem Begriff UN-Konvention werden völkerrechtlich bindende Verträge zwischen den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen bezeichnet.

Nach der Annahme eines entsprechenden Entwurfes auf einer UN-Vollversammlung werden sie nach der Unterzeichnung durch die Landesrepräsentanten und der Ratifizierung durch entsprechende nationale Gremien (in Deutschland: Bundestag) für die Vertragsstaaten völkerrechtlich bindend.

Ihre Umsetzung wird von entsprechenden UN-Kommissionen bzw. -Ausschüssen (auch: -Komitees) begleitet und kontrolliert; die jeweiligen Vertragsstaaten haben in regelmäßigen Abständen über den Stand und den Fortgang der Umsetzung vor Ort Bericht zu erstatten; Nichtregierungsorganisationen erstellen so genannte Schattenberichte, die ebenso in die jeweilige Bewertung Eingang finden.

Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit dem der UN-Konferenz zu bestimmten Themenkreisen wie z. Bsp. der UN-Konferenz für Abrüstung.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes (Convention for the Safeguarding of Intangible Cultural Heritage)
UN-Wanderarbeiterkonvention (International Convention on the Protection of the Rights of All Migrant Workers and Members of Their Families)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. institut-fuer-menschenrechte.de: Informationen zur Anti-Rassismus-Konvention (9. April 2011)
  2. institut-fuer-menschenrechte.de: Informationen zur Frauenrechtskonvention (9. April 2011)
  3. institut-fuer-menschenrechte.de: Informationen zur Anti-Folter-Konvention (9. April 2011)
  4. unesco.de: Kulturelle Vielfalt
  5. unesco.org: 21 May: World Day for Cultural Diversity, for Dialogue and Development
  6. institut-fuer-menschenrechte.de: Informationen zur Konvention gegen Verschwindenlassen (9. April 2011)