Uli Maslo

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Uli Maslo (* 6. Juli 1938 in Wattenscheid) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine aktive Karriere begann Uli Maslo bei der SG Wattenscheid 09. 1959 wechselte er zu Rot-Weiss Essen und kam dort in drei Spielzeiten auf 14 Spiele, in denen er vier Tore erzielte. 1962 wechselte Maslo zum niederländischen Club HFC Haarlem.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1972 bis 1977 arbeitete Uli Maslo als Jugend- und Co-Trainer beim FC Schalke 04, bevor er am 21. Dezember 1977 überraschend die Nachfolge von Friedel Rausch als Schalker Cheftrainer antrat. Am Ende der Saison 1977/78 belegte Schalke den neunten Platz in der Bundesliga und der Vertrag von Maslo wurde nicht verlängert. Nach zwei kurzen Intermezzi bei Borussia Dortmund und vier Jahren bei Eintracht Braunschweig zog es Maslo an den persischen Golf, wo er Vereine aus Bahrain und Katar trainierte. Seine größten Erfolge feierte Maslo allerdings während seiner Zeit beim FC St. Pauli, mit dem er 1995 in die Bundesliga aufsteigen konnte.

Zuletzt arbeitete Uli Maslo als Kontaktmann des katarischen Fußballverbandes in Deutschland und sorgte für Aufsehen, als er den brasilianischen Stürmer Aílton für die katarische Fußballnationalmannschaft gewinnen wollte.

Spielsystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den meisten Mannschaften bevorzugte Uli Maslo ein 3-2-4-1 System. Dieses defensive System zeichnete sich dadurch aus, dass die Mittelfeldspieler sofort aufrückten, um den Stürmer zu unterstützen. Uli Maslo verlangte von seinen Spielern ein kompliziertes Laufwegesystem. Dieses System galt als eines der aufwendigsten Systeme der 90er Jahre in der Bundesliga, als die meisten anderen Mannschaften der Liga noch 3-1-4-2 spielten. Es verlangte hohe Disziplin, konnte aber aufgrund seiner Komplexität häufig nur schlecht von den trainierten Mannschaften umgesetzt werden. Mit dem FC. St. Pauli spielte er es in leicht abgeänderter Form als 3-3-3-1. Maslo spielte dabei ohne Außenverteidiger und mit zwei Spitzen hintereinander. Mit diesem System schaffte Uli Maslo es, St. Pauli 1995/1996 den Klassenerhalt zu sichern.

Stationen als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1972–1977 Nachwuchs- und Co-Trainer Schalke 04
21. Dezember 1977 – 24. Mai 1978 FC Schalke 04
30. April 1979 – 30. Juni 1979 Borussia Dortmund
14. Oktober 1979 – 23. April 1983 Eintracht Braunschweig
1. Juli 1983 – 23. Oktober 1983 Borussia Dortmund
1985–1988 West Riffa Bahrain
1988–1992 Qatar Sports Club
14. Oktober 1992 – 30. Juni 1993 Eintracht Braunschweig
1993/94 West Riffa Bahrein
18. Juli 1994 – 20. April 1997 FC St. Pauli
16. September 1997 – 27. April 1998 Fortuna Düsseldorf
2005 Al Salmiya (Kuwait)