Ulrich Höfer

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Ulrich Höfer (* 7. Juli 1957 in Zusmarshausen) ist ein deutscher Physiker. Höfer wurde 1989 promoviert und habilitierte sich 1996 an der TU München mit seiner Arbeit „Nichtlineare optische Spektroskopie an Siliziumoberflächen“. Er lehrt an der Philipps-Universität in Marburg. Höfer ist Koordinator des Sonderforschungsbereiches 1083 „Structure and Dynamics of Internal Interfaces“ mit über 60 Chemikern und Physikern in Zusammenarbeit mit dem Donostia International Physics Center (DIPC) in San Sebastián.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich Höfer ist Physiker und absolvierte Studium und Promotion an der TU München. Er promovierte 1989 über „Hochauflösende Photoelektronenspektroskopie an Oberflächen“. Mit der Arbeit „Nichtlineare optische Spektroskopie an Siliziumoberflächen“ habilitierte er sich 1996 ebenfalls an der TU München. 1987 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach einem zweijährigen Aufenthalt als Postdoc bei IBM in New York und anderen Forschungs- und Gastprofessuraufenthalten in München, Wien und Japan wurde Höfer Professor für Experimentalphysik an der Philipps-Universität Marburg.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter seinen Auszeichnungen befinden sich: Arnold-Sommerfeld-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1995), Fellow der American Physical Society (2006) und Fellow der Japan Society for the Promotion of Science (2015).[2]

Forschungsinteressen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seinen wissenschaftlichen Interessen zählen Experimentelle Oberflächenphysik, Laserspektroskopie von Oberflächen und Grenzflächen, zeitaufgelöste Photoelektronenspektroskopie, nichtlineare Optik, Dynamik von Elektronentransferprozessen an Oberflächen und Grenzflächen, insbesondere ultraschnelle und kohärente Phänomene, Einfache chemische Reaktionen auf Oberflächen, insbesondere Dynamik von Oberflächendiffusion und Adsorption auf Halbleiteroberflächen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höfer ist Autor oder Koautor von mehr als 100 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften mit zusammen mehr als 4000 Zitierungen und hat einen Hirsch-Index von 46.[3][4]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Höfer, Pedro M. Echenique: Resolubility of image-potential resonances. In: Surface Science. Band 643, Januar 2016, S. 203–209, doi:10.1016/j.susc.2015.07.019.
  • Nichtlineare optische Spektroskopie an Siliziumoberflächen, Habilitationsschrift, Departement Physik, Technische Universität München (1996).
  • D. Coulman, A. Puschmann, U. Höfer, H.-P. Steinrück, W. Wurth, P. Feulner, D. Menzel: Excitation, deexcitation, and fragmentation in the core region of condensed and adsorbed water. In: The Journal of Chemical Physics. Band 93, Nr. 1, Juli 1990, S. 58–75, doi:10.1063/1.459560.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Collaborative Research Centre (Sonderforschungsbereich) SFB 1083. Abgerufen am 23. Januar 2016.
  2. Japan Society for the Promotion of Science: List of Fellows. Abgerufen am 22. April 2018 (englisch).
  3. Ulrich Höfer auf Google Scholar. Abgerufen am 9. Februar 2018.
  4. Lebenslauf Ulrich Höfer. Abgerufen am 21. Januar 2016.