Ulrich Köhler (Regisseur)

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Ulrich Köhler (* 15. Dezember 1969 in Marburg) ist ein deutscher Filmregisseur der Berliner Schule.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Köhler wuchs bis zu seinem neunten Lebensjahr in Zaire auf, wo seine Eltern als Entwicklungshelfer tätig waren. Der Umzug in eine hessische Kleinstadt war für ihn und seine Geschwister ein harter Einschnitt.[1] Von 1989 bis 1991 studierte er Kunst im französischen Quimper, anschließend Philosophie und Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Nach dem Studium, das er 1998 beendete, drehte er Kurzfilme. 2002 wurde der Spielfilm Bungalow im Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt. 2005 drehte er den Spielfilm Montag kommen die Fenster. 2011 wurde er für den Spielfilm Schlafkrankheit mit dem Preis für die beste Regie (Silberner Bär) der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet.[2]

Köhler lebt mit der Regisseurin Maren Ade in Berlin.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Feldstraße (3 min, Super 8, Farbe)
  • 1996: Epoxy (6 min, 16 mm, Farbe, zusammen mit Nina Könnemann)
  • 1997: Starsky (Kurzfilm)
  • 1997: Maria Tokyo (5 min, 16 mm, Farbe)
  • 1998: Palü (6 min, Farbe, zusammen mit Jochen Dehn)
  • 1998: Rakete (10 min, 16 mm, Farbe, zusammen mit Nina Könnemann)
  • 1999/2000: White Calf (Installation, 5 min, DV/16 mm, Farbe, zusammen mit Jeanne Faust)
  • 2002: Bungalow (85 min, 35 mm, Farbe)
  • 2006: Montag kommen die Fenster (88 min, 35 mm, Farbe)
  • 2011: Schlafkrankheit

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schlafkrankheit von Ulrich Köhler auf www.arte.tv inkl. Kurzbiografie
  2. Preise & Auszeichnungen 2011 Internationale Filmfestspiele Berlin