Ulrich Watermann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ulrich Watermann, 2018

Ulrich Watermann (* 23. Oktober 1957 in Bad Pyrmont)[1] ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war bereits von 1998 bis 2003 Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags und ist es erneut seit 2008.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Watermann erreichte den Realschulabschluss in Bad Pyrmont und machte danach eine Ausbildung zum Erzieher und anschließend den Zivildienst. Danach arbeitete er als Erzieher und als stellvertretender Erziehungsleiter in einer Jugendhilfeeinrichtung. Er war 1993 Mitinitiator der Einrichtung Kunterbunt e.V, die sich für sonderpädagogische Dienstleistungen bemüht und ist seitdem dort als Geschäftsführer tätig. Watermann ist Mitglied der AWO und Ver.di und hat zwei Töchter. Seine Lebensgefährtin ist die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Watermann ist seit 1973 Mitglied der SPD. Er ist stellvertretender Vorsitzender des SPD-Bezirks Hannover und stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hameln-Pyrmont. Außerdem ist er Vorsitzender der SPD Bad Pyrmont und langjähriges Mitglied im Bundesparteirat der SPD.[2] Seit dem Jahr 1991 ist er Kreistagsabgeordneter im Landkreis Hameln-Pyrmont und ist dort Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Seit 1987 ist er, mit einigen Unterbrechungen, Ratsherr der Stadt Bad Pyrmont.

Nachdem Watermann bereits einmal von 1998 bis 2003 Mitglied des Niedersächsischen Landtages war, konnte er bei den Landtagswahlen 2008 und 2013 über die Landesliste der SPD Niedersachsen erneut in den Landtag einziehen. Bei der Landtagswahl 2017 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Bad Pyrmont gegen die CDU-Kandidatin Petra Joumaah. Er ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und ihr Sprecher für Inneres und Sport.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ulrich Watermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabriele Andretta (Hrsg.), Referat für Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Protokoll: Landtag Niedersachsen. Handbuch des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode. 2017 bis 2022, 1. Auflage, Hannover: Niedersächsischer Landtag, 2018, S. 171
  2. Jahrbuch der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 2007/08 (Memento des Originals vom 21. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www3.spd.de
  3. SPD-Fraktion wählt ihren neuen Vorstand