Undress to the Beat

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Undress to the Beat
Studioalbum von Jeanette
Veröffentlichung 20. März 2009
Aufnahme 2007–2009
Label Universal
Format CD, Doppel-CD, Download
Genre Dance-Pop, Elektropop
Anzahl der Titel 13 + 5
Laufzeit 46:56 Min.
Produktion Anders Wollbeck, Carl Falk, Johan Bobäck, Remee, Vacuum, King of Sweden, Jeanette
Studio Le Sound Royal, Helsinki
Studio Kekkonen, Helsinki
Sonic Vista Studios, Ibiza
Valicon Studio 3, Berlin
Chronologie
Naked Truth
(2006)
Undress to the Beat

Undress to the Beat (deutsch: Sich zum Takt ausziehen) ist das siebte Studioalbum der deutschen Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann. Es wurde am 20. März 2009 veröffentlicht und erreichte Platz 13 der deutschen Albumcharts.

Die einzelnen Songs des Albums wurden überwiegend von skandinavischen Musikern geschrieben und produziert.[1] Der Titelsong des Albums Undress to the Beat wurde bereits am 27. Februar 2009 als Single veröffentlicht. Anders als beim Vorgänger Naked Truth von 2006 besteht Undress to the Beat überwiegend aus Dance-Pop- und Elektropop-Songs.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Prozess des Songschreibens sagte Jeanette Biedermann:

„Wenn ich anfange, Songs zu schreiben, bemühe ich mich, nichts Vergleichendes im Kopf zu haben, weil man zu sehr dazu neigt, sich an etwas anzulehnen. Ich habe es nicht im Auge gehabt oder mir die Vorgabe gesetzt, es möge wie Kylie Minogue klingen. Ich schätze sie sehr und natürlich inspiriert sie deshalb zu eigenen Dingen. Slow beispielsweise ist eins meiner Lieblingslieder von ihr. Klar, da nistet sich vielleicht etwas im Hinterkopf ein, doch bewusst haben wir uns dabei nicht an Kylie-Sounds gehalten.“

Jeanette Biedermann

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. No Rules (G. Black, Kyösti Salokorpi, Joel Melasniemi) – 3:22
  2. Undress to the Beat (Johan Bobäck, Christian Fast, Marica Lindé, Mans Ek) – 3:47
  3. Chasing a Thrill (Rob Davis, Peter Wright, Fransisca Balke) – 3:31
  4. Teach Me How to Say Goodbye (Evan Rogers, Carl Sturken) – 3:49
  5. Wild at That (Anders Wollbeck, Daniel Presley, Mattias Lindblom) – 3:17
  6. Feline (Davis, Wright, Balke, Paul Longland) – 3:30
  7. Solitary Rose (Jeanette Biedermann, Carl Falk, AJ Junior) – 3:02
  8. Freak Out (Tony Kanal, Jimmy Harry, Lyrica Anderson) – 3:50
  9. In or Out (Biedermann, Falk, AJ Junior) – 3:37
  10. I Feel Love (Roger Olsson, George Nakas, Klas Wahl, Axel Hedfors, Shridar Solanki) – 4:07
  11. Material Boy (Don’t Look Back) (Thomas Troelsen, Remee) – 4:20
  12. This Love (Georgie Dennis, Sean Creasey) – 3:13
  13. All Mine (Nermin Harambasic, Anne Judith Wik, Ronny Svendsen, Robin Jenssen) – 3:31

Deluxe-Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Undress to the Beat (Eddie Thoneick Dub remix) – 5:32
  2. Undress to the Beat (Alex Os’Kin & Michael Haase Remix) – 8:41
  3. Undress to the Beat (Infrarohd Remix) – 3:49
  4. Walking Through the Fire (Biedermann, Jörg Weißelberg) – 3:23
  5. Don’t Forget to Say I Love You (Biedermann, Weißelberg) – 4:21

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Auskopplung Undress to the Beat wurde am 27. Februar 2009 in zwei Editionen veröffentlicht. Mit Platz 6 in Deutschland als höchster Neueinsteiger der Single-Charts, erreichte Biedermann zum elften mal die Top Ten, sowie erstmals Platzierungen in den Dance (# 24) und Club Charts (# 29). In Österreich schaffte die Single den Sprung auf Platz 20, ebenso wie in Deutschland erstmals mit Platz 49 eine Platzierung in den Club Charts, Platz 94 in der Schweiz, Platz 66 in Frankreich in den Europa Top 100 Charts erreichte Undress to the Beat Position 25, Platz 41 in den Airplay Charts, sowie Platz 65 in den World Single Charts. Zusätzlich wurde erstmals eine Vinyl Schallplatte mit Remixen von Eddie Thoneick veröffentlicht. Das Musikvideo zählte zu den fünf erfolgreichsten Videos des Jahres 2009 und wurde 2010 für einen Echo in der Kategorie "Bestes nationales Video" nominiert.

Die zweite Auskopplung Material Boy (Don’t Look Back) wurde wie die Vorgänger-Single Undress to the Beat in zwei Editionen und als neue Version in limitierter Auflage am 29. Mai 2009 veröffentlicht. Die Single stieg auf Platz 43 der deutschen Charts und auf Platz 69 in Österreich ein. In den Europa Top 100 Charts erreichte die Single Position 88. Jeanette Biedermann präsentierte das Lied u. a. in den Fernsehshows "The Dome", "Viva Comet 2009" und "Viva Live".

Solitary Rose, die dritte Single, die auch bei Biedermanns Telenovela Anna und die Liebe zu hören war, erreichte mit Platz 15 und 16 die Top 20 in Deutschland und Österreich. In der Schweiz stieg Solitary Rose bis auf Position 59, in den Airplay-Charts auf Platz 71 und in den World Single Charts positionierte sich der Song auf Platz 73. Das Musikvideo erreichte über mehrere Tage Platz 1 bei Youtube und die Single konnte sich auf Platz 1 der Amazon Verkaufs Charts platzieren.

Jahr Titel Chartpositionen [2]
DE AT CH
2009 Undress to the Beat 6 20 94
Material Boy (Don't Look Back) 43 69
Solitary Rose 15 16 59

Charts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land Platzierung [3]
Deutschland 13
Österreich 27
Schweiz 41

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Undress to the Beat erhielt größtenteils durchwachsene Kritiken. Matthias Reichel von CDStarts.de schrieb, das Album sei ein Versuch, vom Charterfolg anderer Künstler wie Kylie Minogue oder Lady Gaga zu profitieren, schrieb aber weiterhin:

„In der Tat steht Jeanette Biedermann der unterkühlte Electro-Sound gar nicht schlecht… Hier und da blitzen tatsächlich ein paar brauchbare Ideen auf. Da wäre zum Beispiel der von Tony Kanal (No Doubt) mitgeschriebene Dance-Stomper Freak Out, das Kylie-Minogue-artige Feline oder der futuristische Track Material Boy (Don't Look Back), der zu den besten Songs des Album zählt.“

CDStarts.de[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jeanette - Undress to the Beat - cdstarts.de
  2. Chartquellen: DE AT CH
  3. Chartquellen: DE AT CH