Unieszyno

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Unieszyno
Unieszyno führt kein Wappen
Unieszyno (Polen)
Unieszyno
Unieszyno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Powiat: Lębork
Gmina: Cewice
Geographische Lage: 54° 27′ N, 17° 38′ OKoordinaten: 54° 27′ 12″ N, 17° 37′ 59″ O
Einwohner: 221 (31. März 2011[1])
Postleitzahl: 84-312
Telefonvorwahl: (+48) 59
Kfz-Kennzeichen: GLE



Unieszyno (deutsch Groß Wunneschin) ist ein Ortsteil der Landgemeinde Cewice (Zewitz) im Powiat Lęborski (Kreis Lauenburg) in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Der Ortsteil besteht aus den Dörfern Unieszyno (deutsch Groß Wunneschin), Unieszynko (deutsch Klein Wunneschin) und Unieszyniec (deutsch Neu Wunneschin).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft liegt in Hinterpommern, etwa 15 Kilometer südwestlich der Stadt Lauenburg i. Pom. (Lębork).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1784 gab es in Groß Wunneschin oder Wonschin zwei Vorwerke, drei Bauernhöfe, vier Kossäten, eine Schmiede und insgesamt 17 Feuerstellen (Haushaltungen). Besitzer des Dorfs war seinerzeit Caspar Friedrich v. Massow.[2]

Bis 1945 bildete das Dorf Groß Wunneschin einen Ortsteil der Gemeinde Wunneschin im Landkreis Lauenburg i. Pom.[3]

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region Anfang März 1945 von der Sowjetarmee besetzt und einige Zeit danach zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. Anschließend begann im Dorf die Zuwanderung polnischer Zivilisten. Groß Wunnescin erhielt den polnischen Ortsnamen Unieszyno. In der darauf folgenden Zeit wurden Groß Wunneschins Alteinwohner vertrieben.

Das heutige Unieszyno gehört zum Powiat Lęborski (Kreis Lauenburg in Pommern) in der polnischen Woiwodschaft Pommern (bis 1998 Woiwodschaft Słupsk). Der Ort ist Teil und Amtssitz der Gmina Cewice. Heute wohnen hier 221 Menschen.

Persönlichkeiten: Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna von Bonin (1856–1933), geborene von Zanthier, deutsche Schriftstellerin

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 26. Juni 2017
  2. Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 1084, Absatz (103).
  3. Eintrag im Informationssystem Pommern.