Unterhaltungsshow

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Als Unterhaltungsshow im engeren Sinne bezeichnet man eine nicht auf Information, sondern unmittelbar auf Zerstreuung und Entspannung abzielende Saalveranstaltung mit

  • Moderator(en) (Showmaster, Conférencier),
  • attraktiven Themen, Gewinnen und/oder prominenten Gästen und
  • Saalpublikum sowie häufig
  • Medienpublikum vor den heimischen TV- oder Radio-Geräten.

In einem weiteren Sinne kann jedes organisierte öffentliche Ereignis der Eventkultur, also z. B. Oldtimer-Treffen, Festivals oder Wahlkampfauftritte als Unterhaltungsshow gedeutet und bezeichnet werden.

Fernsehunterhaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterhaltungsshows sind eine wichtige Spielart innerhalb der Fernsehunterhaltung, die teils zur abendlichen Hauptsendezeit 19-22 Uhr (z. B. Wetten, dass..?), teils zur spätabendlichen Zielgruppenzeit (z. B. Die Harald Schmidt Show, Tutti Frutti) ausgestrahlt wird.

Laut Hugo Egon Balder sind die Basis-Komponenten, die einer Unterhaltungsshow "Quote" bringen: Sex, Humor und Musik.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Woisin: Das Fernsehen unterhält sich. Die Spiel-Show als Kommunikationsereignis (= Sprache in der Gesellschaft, Band 13), Lang, Frankfurt am Main, Bern / New York, NY / Paris 1988, ISBN 3-631-41568-0 (Dissertation Uni Hamburg 1988, 270 Seiten).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]