Uri Kaufmann

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Uri Kaufmann

Uri Robert Kaufmann (* 3. Juli 1957 in Zofingen[1]) ist ein Schweizer Historiker und Autor. Er ist seit September 2011 Leiter der Alten Synagoge in Essen.

Leben[Bearbeiten]

Uri Kaufmann studierte von 1977 bis 1983 an der Hebräischen Universität in Jerusalem Geschichte und wurde 1987 an der Universität Zürich promoviert.[2] Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg[2] und entwickelte Konzepte für das Jüdische Museum Berlin. Seit dem 1. September 2011 ist er Leiter der Alten Synagoge in Essen.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Juden in Luzern. Zofingen 1984
  • Jüdische und christliche Viehhändler in der Schweiz 1780–1930. Chronos, Zürich 1988 (Dissertation Universität Zürich 1987)
  • Bibliographie zur Geschichte der Juden in der Schweiz. (auf der Basis des Werkes von Annie Fraenkel hrsgg. und aktualisiert), Saur, München 1993
  • Jüdisches Leben heute in Deutschland (Hrsg.). Inter Nationes, Bonn 1993
  • Kleine Geschichte der Juden in Europa. Cornelsen Scriptor, Berlin 2003
  • Die Beerfeldener Juden 1691–1942. Stadt Beerfelden, Beerfelden 2003
  • Kleine Geschichte der Juden in Baden. Braun, Karlsruhe 2007
  • Die Schweiz und der deutsche Südwesten. Wahrnehmung, Nähe und Distanz im 19. und 20. Jahrhundert (Hrsg.). Oberrheinische Studien Bd. 25, Thorbecke, Ostfildern 2007
  • Der Oberrat der Israeliten Badens. In: Jüdisches Leben in Baden 1809 bis 2009. 200 Jahre Oberrat der Israeliten Badens, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0827-8, S. 145–157

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uri Kaufmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vademekum der Geschichtswissenschaften. F. Steiner, Stuttgart 2000, S. 428.
  2. a b c Alte Synagoge in Essen unter neuer Leitung, auf DerWesten.de, abgerufen am 31. Januar 2016.