Ursula Bruns

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Ursula Bruns (* 1. September 1922 in Bocholt; † 22. April 2016[1]) war eine deutsche Autorin, Pferdesachverständige und Mitbegründerin und erste Schriftführerin des Deutschen Pony-Klubs.

Die Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursula Bruns studierte Kunstgeschichte und Germanistik. Auf Ursula Bruns gehen die Immenhof-Filme, die auf ihrem Roman Dick und Dalli und die Ponys basieren, zurück. Ferner verfasste sie neben ca. 40 weiteren Werken 13 alte Esel, ein Buch, das mit Hans Albers und Marianne Hoppe – wie auch die anderen Bücher Bruns’ in stark abgeänderter Form – verfilmt wurde.

Die Verlegerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bruns gründete 1958 die Zeitschrift Pony-Post und 1969, darauf aufbauend, Freizeit im Sattel. Die Zeitschrift wurde nach fünf Jahrzehnten verkauft und erschien als Pegasus – freizeit im sattel.

Die Reitlehrerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer Reitschule in Reken lernten viele Schülerinnen und Schüler den richtigen Sitz im Sattel, bekannt als Leichtes Reiten.

Für einen effektiven und pferdegerechten Reitunterricht erwachsener Freizeitreiter (speziell Reitanfänger oder Wiedereinsteiger) entwickelte Ursula Bruns (auch „UB“ genannt) mit Inge Behr (Erwachsenenpädagogin) ein pädagogisches Konzept als eine Art „Grundschule des Reitens“: die BB-Methode (Bruns/Behr-Methode). Dieses Ausbildungskonzept für Reiter und Pferd wurde in Zusammenarbeit mit Linda Tellington-Jones (TTEAM - Arbeit) und Rolf Becher (Chiron Springen) ergänzt.

Ursula Bruns gehörte zu den Pionieren in Sachen Offenstallhaltung. Sie hat in Deutschland das Freizeitreiten mit geprägt.

Ursula Bruns lebte lange Zeit in Spanien, zuletzt aber wieder in Deutschland in der Nähe von Reken.[2] 2005 erhielt sie die „Goldene Nadel mit Brillanten“ des IPZV (Islandpferde-Reiter- und Züchterverband).

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dick und Dalli und die Ponys. Freizeit im Sattel, Bonn 2001, ISBN 3-930587-30-0.
  • Richtiger Umgang mit Pferden. Müller, Rüschlikon-Zürich/Stuttgart/Wien 1978, ISBN 3-275-00689-4.
  • 13 alte Esel – Eine heitere Geschichte. Müller, Rüschlikon-Zürich/Stuttgart/Wien 1978, ISBN 3-275-00534-0.
  • Wohin mit Fritzi. Eine Geschichte von Mädchen, Hunden, Berlinern und einem Terrarium. Herder, Freiburg i. Br. 1951.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reit-Zentrum Reken. In: fs-reitzentrum.de. Abgerufen am 28. April 2016.
  2. Rebellin und Reformerin, abgerufen am 25. April 2016