Uwe Bialon

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Uwe Bialon
Spielerinformationen
Geburtstag 20. August 1963
Geburtsort AalenDeutschland
Größe 185 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station


0000–1982
TSV Essingen
VfR Aalen
VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1982
1983–1984
1985–1986
1986–1987
1987
1987–1994
1994–1995
1995–1996
VfB Stuttgart
BV 08 Lüttringhausen
Tennis Borussia Berlin
Hertha BSC
SG Wattenscheid 09
Pezoporikos Larnaka
AEL Limassol
FC Sursee
1 (0)
23 (4)
33 (6)
14 (6)
9 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Uwe Bialon (* 20. August 1963 in Aalen) ist ein ehemaliger deutscher Profi-Fußballspieler. Er bestritt seine Karriere in Deutschland, Zypern und in der Schweiz.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bialon begann mit dem Fußballspielen beim TSV Essingen und wechselte später zu den Junioren des VfR Aalen und des VfB Stuttgart. Mit der A-Jugend des Stuttgarter Klubs holte der Stürmer einmal den deutschen Meistertitel, einmal wurde er deutscher Vizemeister. In der Saison 1982/83 wurde er in den Profikader der Schwaben übernommen und bestritt ein Bundesligaspiel. In der Folge spielte er unter anderem für den BV 08 Lüttringhausen, Tennis Borussia Berlin, Hertha BSC sowie die SG Wattenscheid 09 und kam auf insgesamt 64 Einsätze in der Zweiten Bundesliga.

1987 wechselte Bialon zum zypriotischen Erstligisten Pezoporikos Larnaka und trug mit seiner Leistung entscheidend zum Gewinn der Meisterschaft bei. In der Folgesaison spielte der Hafenstadt-Verein im Europapokal der Landesmeister 1988/89 und Bialon debütierte auf Europaebene. Zwar schied er mit der Mannschaft dort in der ersten Runde gegen den schwedischen Vertreter IFK Göteborg aus, dennoch blieb er der Mittelmeerinsel und dem zypriotischen Fußball treu. In den Folgejahren erreichte der Club Platzierungen im oberen Tabellenmittelfeld. Bialon avancierte zum Publikumsliebling und wurde aufgrund seiner leidenschaftlichen und physisch betonten Spielweise als „German Tank“ gefeiert. Im Jahr 1994 prägten große Umbrüche den Verein. Zum einen starb der schottische Cheftrainer Smith an einem Herzversagen und zum anderen fusionierte der Club mit dem Ortsrivalen EPA Larnaka. Bialon verlängerte seinen Vertrag bei dem neugegründeten Verein AEK Larnaka nicht und wechselte innerhalb des zypriotischen Fußballoberhauses zu AEL Limassol. Nach einer Spielzeit wechselte er zum Schweizer Zweitligisten FC Sursee.

Nach seiner Karriere im Ausland, kehrte Bialon aus familiären Gründen nach Deutschland zurück und zog mit seiner Familie nach Berlin. Im Berliner Amateurfußball konnte er in den letzten Jahren seiner aktiven Spielerkarriere Erfolge mit u. a. Tasmania Berlin feiern. Bis zum Karriereende war Bialon für seinen harten und platzierten Schuss bekannt.

Mittlerweile ist Bialon als Trainer im Amateurbereich tätig. Dabei trat er unter anderem als Trainer der Berliner Clubs Olympiakos Berlin (heute bekannt unter FC Hellas), BFC Germania 1888, SC Union Südost, sowie in Brandenburg bei BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow und dem Brandenburgligisten Ludwigsfelder FC in Erscheinung. Zuletzt trainierte Bialon erneut die 1. Männermannschaft des Berliner Traditionsvereins Germania 88.

Zur Saison 2017/18 tritt Bialon das Traineramt beim Friedenauer TSC an.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Bialon in der Datenbank von fussballdaten.de

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Bialon wird neuer Trainer beim Friedenauer TSC. In: Berliner Fußball. 17. Juni 2017 (berlinerfussball.com [abgerufen am 17. Juni 2017]).