VHS Witten/Wetter/Herdecke

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VHS Witten/Wetter/Herdecke
Logo VHS Witten Wetter Herdecke.svg
Schulform Volkshochschule
Gründung 1977
Ort Witten
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 26′ 41,5″ N, 7° 22′ 9,6″ OKoordinaten: 51° 26′ 41,5″ N, 7° 22′ 9,6″ O
Träger Witten, Wetter, Herdecke
Leitung Bettina Sommerbauer
Website www.vhs-wwh.de

Die VHS Witten/Wetter/Herdecke ist die gemeinsame Volkshochschule der Städte Witten, Wetter und Herdecke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Programm des Heimat-Abends der VHS Witten vom 9. Dezember 1928; Sponsor war das später „arisierte“ Kaufhaus Alsberg & Blank

Die Volkshochschule Witten wurde 1919 in der Aula der Gerichtsschule gegründet. In den 1920er Jahren zahlte die Stadt Witten der vereinsgetragenen VHS jährliche Zuschüsse. Anfang der 1930er Jahre musste die Stadt aufgrund der Weltwirtschaftskrise diese Zahlungen einstellen und so fand 1933 die vorerst letzte Lehrveranstaltung der VHS Witten statt. Während der Zeit des Nationalsozialismus ruhte der VHS-Betrieb. 1946 wurde die VHS wiedergegründet. 1963 bezog die VHS die Villa Friedrich Lohmann sen. als VHS-Haus. 1964 übernahm die Stadt Witten die Trägerschaft der VHS Witten vom Volkshochschulverein.

Hauptverwaltung und Seminarzentrum in Annen

1977 fusionierten die Volkshochschule Witten, die 1974 gegründete Volkshochschule Wetter[1] und die 1948 gegründete Volkshochschule Herdecke[2] zum Volkshochschulzweckverband Witten/Wetter/Herdecke.[3] Seit Mitte der 1990er Jahre nutzt die VHS ehemalige Räumlichkeiten des Möbelhauses Ostermann in Annen als Seminarzentrum, in die 2011 auch die Geschäftsstelle aus dem Haus Witten umzog.[4][5] Ende 2007 beschloss die VHS die Gründung einer gemeinnützigen GmbH.[6]

Verkaufsstelle und Veranstaltungsort der VHS in der Innenstadt in einem denkmalgeschützten Rundkiosk

Sonja Leidemann, seit 2004 Bürgermeisterin von Witten, war 1998–2004 Leiterin der VHS Witten/Wetter/Herdecke.[7]

Öffentlich geförderte Beschäftigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kooperation mit der Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft der Diakonie Ennepe-Ruhr/Hagen (QuaBeD) betreibt die VHS zwei Betriebe im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, den Secondhandladen Tragbar und den Secondhand-Baumarkt Cap Baumarkt.[8][9]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ralf Molkenthin, Hardy Priester: „Den Menschen wollen wir bilden.“ Zur Geschichte der Wittener Volkshochschule. In: VOHM (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark. Band 100. Witten 2000, S. 209–250.
  • 50 Jahre VHS. 1919–1969. Volkshochschule der Stadt Witten. 1. Auflage. Volkshochschule, Witten 1969.
  • Heinrich Schoppmeyer: Witten. Geschichte von Dorf, Stadt und Vororten. Band 2. VOHM, Witten 2012, ISBN 978-3-00-040266-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: VHS Witten/Wetter/Herdecke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 8. Dezember 2012.
  2. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 8. Dezember 2012.
  3. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 8. Dezember 2012.
  4. Möbelhaus Ostermann. einrichtungsforum.de, abgerufen am 9. Dezember 2012.
  5. VHS verlässt Haus Witten. Geschäftsstelle der Volkshochschule zieht um. Ruhr Nachrichten, 14. April 2011, abgerufen am 9. Dezember 2012.
  6. Witten. Vhs wird ein Geschäft. WAZ, 16. November 2007, abgerufen am 1. Dezember 2016.
  7. Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Stadt Witten, abgerufen am 22. März 2017.
  8. tragbar in Witten. Abgerufen am 9. Februar 2016.
  9. Der CapBaumarkt. Abgerufen am 9. Februar 2016.