Ralph Valenteano

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Ralph Valenteano (* 1965 in Eltville am Rhein) ist der Künstlername[1] eines deutschen Sängers, Komponisten und Autors.

Valenteano

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 15 Jahren stand Ralph Valenteano erstmals auf der Bühne. Mit 18 Jahren gewann er mit seiner Band „Wetterleuchten“ den ersten Preis beim Bundesrockfestival. Mit 20 Jahren nahm ihn RCA Records mit seiner Band „Best Before“ unter Vertrag. Die Band machte Musik mit englischsprachigen Texten. Produziert wurden die Songs unter anderem in London mit Pete Wilson. Best Before löste sich 1990 auf.

Ralph Valenteano arbeitete als Sänger für Werbespots und Disney-Hörspiele und spielte als Studiomusiker Bass und Gitarre – unter anderem für Curtis Blow. Als er bei einem Studiojob die Gruppe Kool and the Gang kennenlernte, unterstützten sie einige Stücke auf seiner CD mit Saxophon, Posaune und Trompete.

1996 schrieb Ralph Valenteano drei Nummer-1-Hits in Kanada für die Formation First Base.[1]

Nach drei Jahren Studioarbeit veröffentlichte Ralph Valenteano 2009 die erste Fassung seines Albums Worte aus Silben und Gold, für das er Gitarrist Dominic Miller und den Percussionisten Rhani Krija (beide Sting) sowie Nick Beggs (ehemals Sänger von Kajagoogoo) gewinnen konnte. Auch Deon Estus (ehemals Wham! und George Michael) standen für das Album im Studio. Saxophonist Harold Todd (spielte für Lenny Kravitz) und der Schlagzeuger Claus Heßler sind ebenfalls auf dem Album zu hören.[2]

Für die ägyptische Sängerin Fadia Bazzi produzierte Valenteano das Album Invitation (Keymedia 2013).

2018 erschien sein neues Album Devachan, auf dem neben anderen auch Momo Djender, Mike Lindup und Dominic Miller zu hören sind.[3]

Als Autor veröffentlichte Valenteano Bücher und Hörbücher zu mystischen und spirituellen Themen. Im Juni 2014 erschien sein Buch Licht von dieser Welt.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralph Valenteano versteht sich als musikalischer Alchemist und mixt unterschiedliche kulturelle Einflüsse und musikalische Stilrichtungen. Mit seinen Texten folgt er den Spuren der Sufi-Dichter. Seine Kompositionen verbinden Lyrik mit eleganten Grooves, anspruchsvollen Arrangements und orientalischen Elementen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Future Zounds 2., Zounds, Stuttgart
  • 2006: Hitpack fresh. 5. Best of eurotalents, EMG, Lauingen
  • 2007: Atlantic lounge. La Gomera, Edel Entertainment, Hamburg
  • 2008: Libretto (mit Daniel Stelter feat. Don Schiff), Valenteano Music, Wiesbaden
  • 2011: L'Alchimiste, Schirner, Darmstadt
  • 2014: Worte aus Silben und Gold, Zeitart, Worms
  • 2016: Amenti, Valenteano Music, Wiesbaden
  • 2018: Devachan, Zeitart, Worms

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nichts als Dein Lächeln, ZeitART Records 2014

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nichts als Dein Lächeln (Cairo Session)[6]

Literarische Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erinnerungen an Jesus, Schirner Verlag 2010
  • Es strebe zu meiner Seele Liebe, Schirner Verlag 2011
  • Christus-Bewusstein, Schirner Verlag 2011

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ho'oponopono 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valenteano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b First Base. In: www.eurokdj.com. Abgerufen am 13. Oktober 2019.
  2. Max Blosche: Weltpop made in Wiesbaden. In: www.fr.de Frankfurter Rundschau. 3. März 2009, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  3. Devachan von Valenteano. Liederübersicht. In: www.amazon.de. 16. März 2018, abgerufen am 2. November 2019.
  4. „FEMALE“ aus Fulda „nur“ 3. Platz bei „hr1-Band Contest“ - Sieger: „PIRATES“, osthessen-news.de, 25. Oktober 2009, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  5. Der hr1-Band-Contest findet zum sechsten Mal statt, hr-online.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  6. Nichts als dein Lächeln. 2. Mai 2014, abgerufen am 16. Oktober 2019.