Valravn

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Valravn
Castlefest 2009 - Forrest Stage - Valravn 15.JPG
Allgemeine Informationen
Herkunft DanemarkDänemark Kopenhagen, Dänemark
Genre(s) Mittelalter-Folk, Pagan Folk
Gründung 2003
Auflösung 2013
Website www.valravn.net
Letzte Besetzung
Anna Katrin Egilstrøð
Juan Pino
Christopher Juul

Valravn, was so viel bedeutet wie „Rabe der Toten“, war eine dänische Pagan-Folk-Band, die traditionelle Folksongs aus Dänemark, Island und den Färöern neu interpretierte. Dabei verwendete sie neben traditionellen Instrumenten wie Nyckelharpa, Viola, Davul, Flöten und diversen Percussion-Instrumenten auch elektronische Samples und Keyboard-Elemente. Zudem arrangierte die Band nicht nur altes Liedgut neu, sondern komponierte auch eigene Stücke. Ende 2013 trennte sich die Band.[1]

Gruppenmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland traten sie unter anderem beim Spectaculum mundi in München,[2] beim Festival-Mediaval, beim Feuertanz-Festival auf Burg Abenberg 2013, beim Bardentreffen 2010 in Nürnberg,[3] beim TFF Rudolstadt[4] und in der Pumpe in Kiel[5] auf. 2010 spielten sie auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig. International traten sie in Norwegen, Finnland, Belgien und der Schweiz auf.[4]

Nach der Trennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Trennung im Jahr 2013 gingen die Bandmitglieder nach eigener Aussage „ihre eigenen Wege“. Sängerin Anna Katrin Egilstrøð begann Musikkomposition zu studieren und startete ihr eigenes Projekt „AKAT“.[6] Juan Pino, der Percussionist der Band, singt eigene Lieder mit seiner Band Juan Pino & Quemando Palabras und gibt Percussionsunterricht in Kopenhagen.[7] Der Dj Christopher arbeitet weiterhin in seinem Studio in Kopenhagen und half der Band Euzen ihr neues Album zu produzieren. Søren Hammerlund spielt weiterhin mit den Bands Virelai und Asynje, zusammen mit Martin Seeberg. Martin ist Teil von anderen Projekten, wie Trolska Polska oder Forest Beat.[8]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Valravn (2007)
  • Koder på snor (2009)
  • Recoded (2011)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • krunk (EP, 2005)
  • krunk krunk (Double EP, 2007)

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nominierung in den Kategorien Album des Jahres, Künstler des Jahres und Debütalbum des Jahres bei den Danish Music Awards 2008.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valravn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ankündigung der Abschiedskonzerte
  2. Valravn beim Spectaculum mundi
  3. Bardentreffen Nürnberg Programm 2010
  4. a b Bericht in Folkworld.
  5. Valravn in der Schwarzen Pumpe in Kiel
  6. AKAT bei Soundcloud
  7. Website von Juan Pino
  8. Ankündigung der Trennung auf ihrer Facebookseite
  9. Danish Music Awards – Folk 2008