Vangaži

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Vangaži (dt. Wangasch)
Wappen von Vangaži
Vangaži (Lettland)
(57° 5′ 33″ N, 24° 32′ 47″O)
Basisdaten
Staat: LettlandLettland Lettland
Landschaft: Livland (lettisch Vidzeme)
Verwaltungsbezirk: Bezirk Sigulda
Koordinaten: 57° 6′ N, 24° 33′ OKoordinaten: 57° 5′ 33″ N, 24° 32′ 47″ O
Einwohner: 3.778 (1. Jan. 2016)
Fläche: 5,1 km²
Bevölkerungsdichte: 741 Einwohner je km²
Stadtrecht: seit 1991
Webseite: www.vangazi.lv
Vangažu baznīca 2000-12-10.jpg
Lutherische Kirche Vangaži

Vangaži (deutsch Wangasch) ist eine Stadt mit 3839 Einwohnern (Stand 1. Juli 2014) im mittleren Norden Lettlands. Im Jahre 2016 zählte Vangaži 1402 Einwohner.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname ist eine Kombination der zwei livländischen Wörter vang (Feld) and aži (Platz). Vangaži wird zum ersten Mal im 17. Jahrhundert als Name einer Grundherrschaft genannt. Seit dem 17. Jahrhundert gab es hier ein Kloster. Die evangelisch-lutherische Kirche Vangaži wurde von 1780 bis 1789 erbaut. Im 19. Jahrhundert entstanden einige Manufakturen, besonders für die Produktion von Papier, Glas und Kupfergerät.

1955 wurden große Sand- und Kiesvorkommen entdeckt. Die Arbeitersiedlung „Oktober“ wurde 1961 Teil von Vangaži. 1957 erfolgte die Gründung eines Betonwerks. 1991 bekam Vangaži das Stadtrecht zugesprochen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968–1991 hatte Vangaži einen relativ starken Fußballclub, zuerst Celtnieks Vangaži genannt, dann umbenannt in Betons Vangaži. Dieser spielte sogar 1989–1991 in der Virslīga, der höchsten Fußballliga in Lettland.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Latvijas iedzīvotāju skaits pašvaldībās pagastu dalījumā»