VectorLinux

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VectorLinux
Basisdaten
Entwickler Robert S. Lange; Darrell Stavem
Aktuelle Version 7.1[1]
(28. Juni 2015)
Abstammung GNU/Linux
↳ SLS
↳ Slackware
↳ VectorLinux
Architekturen x86 ab 586
Lizenz GPL und andere Lizenzen
Sonstiges Preis: beliebig
Sprache: Englisch
Website www.vectorlinux.com

VectorLinux ist eine auf Slackware basierende Linux-Distribution aus Vancouver (Kanada). Die Distribution wird von Robert S. Lange, seiner Ehefrau Cara Leah Lange und Darrell Stavem entwickelt und läuft auf Intel-, AMD- und x86- kompatiblen PC-Systemen ab i586. Die Programmierer von VectorLinux haben sich zum Ziel gesetzt, die Distribution einfach und klein zu halten und den Benutzer entscheiden zu lassen, was das Betriebssystem machen soll.[2] Das Betriebssystem ist in verschiedenen Varianten erhältlich und für kleinere Desktops bis zu Servern einsetzbar.

Editionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden vier Editionen von VectorLinux angeboten: SOHO, Standard, Light und Live.

SOHO Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SOHO (Small Office / Home Office) Edition ist für moderne Computer konzipiert und basiert auf der KDE Software Compilation 4 Desktop-Umgebung. Zu den Anwendungen gehören LibreOffice, Java, GIMP, Xsane, CUPS, Xara Xtreme, Finanz-Anwendungen und weitere. Eine Deluxe-Edition von SOHO, die zusätzliche Anwendungen enthält, ist ebenfalls verfügbar.

Standard Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standard Edition ist eine Ausgabe auf Basis von Xfce und speziell für den Einsatz auf älteren Computern mit langsameren Prozessoren und weniger RAM (ab 128 Megabyte) ausgelegt.[3]

Die kostenpflichtige „Deluxe“-Version enthält zusätzlich zur Standard-Edition viele Zusatzpakete, wie beispielsweise KDE oder das Office-Paket OpenOffice.org.[4] Die CD enthält viele zusätzliche Anwendungen.

Light Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Light Edition ist für ältere Computer mit begrenztem Festplattenplatz ausgelegt. Sie basiert auf den ressourcensparenden Fenstermanagern LXDE, JWM, und Fluxbox und läuft bereits ab 64 Megabyte RAM. Somit ist sie beispielsweise vergleichbar mit der Linux-Distribution Damn Small Linux. Sie wird mit Opera als Browser / E-Mail / Chat-Client geliefert und enthält einige der Anwendungen aus der Standard Edition. Weitere Anwendungen stehen über den Paketmanager oder durch Kompilieren durch den Benutzer zur Verfügung. Die Light Edition ist auch einsetzbar auf Computern mit nur 64 MB RAM.

Live Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Live-Editionen sind bootfähige CD-ROMs und ermöglichen dem Benutzer das Testen der Distribution, ohne sie auf der Festplatte installieren zu müssen. Man kann VectorLinux jedoch auch aus der Live-Edition-CD installieren. VectorLinux hat derzeit zwei Live-Editionen: Standard- und SOHO. Die neueste Ausgabe ist eine Vorschau auf die Deluxe Edition.

Versionsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Version Codename Datum
1.0 28. Juni 2000
2.0 20. Juni 2001
2.5 2. April 2002
3.2 5. Februar 2003
4.0 7. Oktober 2003
4.3 19. September 2004
5.0.1 27. Februar 2005
5.1 26. Juli 2005
5.1.1 23. Januar 2006
5.1.2 12. Juni 2006
5.8 „Santa“ 18. Dezember 2006
5.9 21. Dezember 2007
6.0 „Voyager“ 22. Februar 2009
7.0 „GG“ 27. November 2011
7.1 28. Juni 2015

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: VectorLinux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VectorLinux 7.1 Standard Gold (englisch)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatWelcome to VectorLinux. VectorLinux, abgerufen am 25. August 2009.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVectorLinux 6.0 Standard Edition. VectorLinux, abgerufen am 25. August 2009.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVectorLinux Editions. VectorLinux, abgerufen am 25. August 2009.