Verband der Soldaten der Bundeswehr

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Verband der Soldaten der Bundeswehr e. V.
(VSB)
VSB Logo.png
Zweck: Interessenverband
Vorsitz: Ulrich Timmermann, Günter Rudkowski
Gründungsdatum: 2011
Sitz: Köln
Website: vsb-bund.de

Der Verband der Soldaten der Bundeswehr e. V. (VSB) ist ein Interessenverband aktiver Soldaten der Bundeswehr. Der VSB ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Köln.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2011 bildete sich der VSB (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) aus aktiven Mitgliedern verschiedener Personalvertretungen der Streitkräfte aus der „Vereinigten freien Liste“ als Alternative zu den Interessenvertretungen für Soldaten der Bundeswehr. Seit Februar 2012 ist der „Verband der Soldaten der Bundeswehr e. V.“ in das Vereinsregister eingetragen.

Zielsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband der Soldaten der Bundeswehr setzt sich für eine bessere und umfassendere Mitwirkung für alle Soldatinnen und Soldaten ein. Der VSB will eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst für alle Angehörigen der Bundeswehr erreichen. Dazu fordert er in einem ersten Schritt eine konsequente Umsetzung bereits vorhandener Weisungen und Nutzung der gegebenen Möglichkeiten durch alle Vorgesetzten. Darüber hinaus fordert er eine Reform der bisher getroffenen Maßnahmen zur Durchlässigkeit der Laufbahnen. Der VSB will vor allem bisher nicht verbandspolitisch organisierten Soldatinnen und Soldaten eine neue Möglichkeit zur organisierten Mitwirkung bieten. Dies gilt für die Gremien der Personalvertretung ebenso wie auch in der Rolle des fordernden Partners gegenüber dem Dienstherrn. Den Verband kennzeichnet u. a. das Alleinstellungsmerkmal, die einzige Interessenvertretung in den Streitkräften zu sein, die sich ausschließlich für die Statusgruppe der Soldaten einsetzt. Der Verband sieht sich als ein kritischer und konstruktiver Partner gegenüber dem Dienstherrn wie auch der Politik, der mit Nachdruck die Interessen seiner Mitglieder vertritt, auch mit dem Ziel, die notwendige Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber mitzugestalten.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesleitung besteht aus zwei Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und Bundesgeschäftsführer, einer stellvertretenden Vorsitzenden, einem Schatzmeister, einem Schriftführer sowie einem Justitiar. Im Bundesvorstand sind neben der Bundesleitung die Beauftragten für Reservisten, Hinterbliebene und Veteranen (RHV), für die Rechtspflege, für das Pressemanagement, für das Personalmarketing und für Familie und Beruf/Dienst vertreten. Hinzu kommen die Bundesbeauftragten für Marine, Sanitätsdienst, Luftwaffe, Heer, Streitkräftebasis (SKB) und zivile Organisationsbereiche. Ergänzt wird der Vorstand durch die Bereichsvorsitzenden Nord, Ost, Süd und West. Unterhalb des Bundesvorstandes ist der Verband in acht Ländergruppen gegliedert, in der sich die Kameradschaften der einzelnen Bundesländer wiederfinden. Dabei werden kleinere Bundesländer zu einer Ländergruppe zusammengefasst.

Netzwerk der Hilfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband der Soldaten der Bundeswehr wurde am 26. November 2013 als Vollmitglied in das Netzwerk der Hilfe durch das Bundesministerium der Verteidigung aufgenommen. Im Netzwerk der Hilfe engagieren sich Organisationen, um Soldaten, deren Angehörigen und Familien sowie Hinterbliebenen bei Schwierigkeiten zu unterstützen.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Verband der Soldaten der Bundeswehr e. V. führen Oberstleutnant Ulrich Timmermann und Oberstabsfeldwebel Günter Rudkowski. Stabshauptmann Jürgen Zeiler (stv. Bundesvorsitzender und Bundesgeschäftsführer) und Kapitänleutnant Anna Petereit (stv. Bundesvorsitzende) führen ihn nach außen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]