Vila Verde (Dili)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Vila Verde
Kathedrale von Dili
Der Suco Mascarenhas liegt im Norden des Verwaltungsamts Vera Cruz.
Daten
Fläche 2,39 km²[1]
Einwohnerzahl 10.351 (2015)[1]
Chefe de Suco Abdul Mancoli Arranhado
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
1 de Setembro 2.463
Gideon 504
Lemorai 1.926
Mate Moris 802
Mate Restu 761
Matua 1.261
Nopen 1.053
Terus Nain 698
Virgolosa 883
Mascarenhas (Osttimor)
Mascarenhas
Mascarenhas
Koordinaten: 8° 33′ S, 125° 34′ O

Vila Verde ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Vera Cruz (Gemeinde Dili) und Ortsteil der Landeshauptstadt Dili.

Der Ortsteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Vila Verde liegt im Nordwesten des Sucos, auf einer Meereshöhe von m.

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vila Verde
Orte Position[2] Höhe
Lafandaria 8° 34′ S, 125° 34′ O m
Mata Doro 8° 34′ S, 125° 34′ O m
Manumeta Rahun 8° 34′ S, 125° 34′ O 114 m
Tuanalaran 8° 34′ S, 125° 34′ O 114 m
Vila Verde 8° 33′ S, 125° 34′ O m
Virgolosa 8° 34′ S, 125° 34′ O 114 m

In Vila Verde leben 10.351 Einwohner (2015), davon sind 5.283 Männer und 5.068 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 4.334,8 Einwohner/km². Im Suco gibt es 1.569 Haushalte.[1] Fast 96 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Tetum Terik, Baikeno, Fataluku, Kemak, Makasae oder Mambai.[3]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Vila Verde eine Fläche von 2,73 km².[4] Nun sind es 2,39 km².[1] Der Suco, der einen schmalen Streifen in Nord-Süd-Richtung bildet, liegt im Norden des Verwaltungsamts Vera Cruz. Vila Verde wurde nach der Unabhängigkeit Osttimors aus den Sucos Hanso Hatora und Haksolok gebildet.[5] Nördlich befindet sich der Suco Colmera, östlich, jenseits der Avenida Mouzinho de Albuquerque, die Sucos Caicoli, Mascarenhas und Lahane Ocidental und südwestlich der Suco Dare. Im Westen grenzt Vila Verde an das Verwaltungsamt Dom Aleixo mit seinem Suco Bairro Pite. Der Westgrenze folgt in der Regenzeit der Fluss Maloa.[6]

Der Nordteil des urbanen Sucos ist dichter besiedelt, als der Süden, der noch über freie Flächen verfügt und mit Hügeln bereits deutlich höher liegt. Im Norden liegen die Ortsteile Vila Verde, Mata Doro, Lafandaria, Virgolosa (Virdolosa), Tuanalaran und Manumeta Rahun. Im dünn besiedelten Süden liegen die Orte Foho Manometa und Foho Lebometa.

Im Suco befinden sich die neun Aldeias 1 de Setembro, Gideon, Lemorai, Mate Moris, Mate Restu, Matua, Nopen, Terus Nain und Virgolosa.[7]

Bauwerke und Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche der Assemblies of God
Distriktsgericht von Dili

Der Suco verfügt über zwei Einrichtungen zur Fortbildung, drei Grundschulen (darunter die Escola Primária Tuanalaran und die Escola Primaria No.9)[8] und eine Sekundärschule.[9][10]

Weitere Einrichtungen sind die Vorschule San Carlos (Escola Pré-primária de San Carlos), die Klinik Dr. Jaime Sarmento (Clínica Dr. Jaime Sarmento), die Gemeindeverwaltung, das Bildungsministerium,[10] Comissão da Função Pública (CFP) und das Distriktsgericht von Dili in der Rua da Catedral.

Wichtigster Sakralbau ist die katholische Kathedrale von Dili im Ortsteil Vila Verde. Daneben gibt es im Suco noch weitere moderne Kirchenbauten. An der Rua da Catedral, gegenüber der Kathedrale, wurde im Juni 2016 eine neue Kirche der Assemblies of God (Igreja Evangélica das Assembleias de Deus em Timor Leste) mit Platz für rund 1000 Gläubige fertiggestellt.[11]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Andre dos Santos Fernandes zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Abdul Mancoli Arranhado.[13]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vila Verde (Dili) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Vila Verde (tetum; PDF; 8,1 MB)
  4. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  5. Timor-Leste: Poverty in a Young Nation (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  9. Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 448 kB)
  10. a b Stadtplan von Dili (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)
  11. http://asembleyofgod.blogspot.de/2016/06/iagurasaun-iead-dili.html
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap