Villgratental

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Villgratental
Inneres Villgratental, talauswärts

Inneres Villgratental, talauswärts

Lage Osttirol, Österreich
Gewässer Villgratenbach
Gebirge Hohe Tauern
Geographische Lage 46° 47′ 55″ N, 12° 24′ 5″ OKoordinaten: 46° 47′ 55″ N, 12° 24′ 5″ O
Villgratental (Tirol)
Villgratental
Höhe 1400 m
Länge ca. 10 km

Das Villgratental liegt in Osttirol in den Hohen Tauern, ist ein nördliches Nebental des Hochpustertals und wird vom Villgratenbach durchflossen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Villgratental beginnt an der Einmündung des Villgratenbaches in die Drau bei Heinfels. Danach verläuft das Tal nach Norden und zeitweise entlang der Grenze zwischen den Gemeinden Heinfels und Sillian. Danach erreicht das Tal das Gemeindegebiet von Außervillgraten, wo sich die Fraktionen Aue und Unterwalden befinden. Etwa fünf Kilometer nach der Mündung in die Drau liegt der Hauptort der Gemeinde. Dort, an der Mündung des nach Norden abzweigenden Winkeltalbaches in den Villgratenbach biegt das Villgratental nach West-Nordwest ab. Nach der Fraktion Unterfelden erreicht es das Gemeindegebiet von Innervillgraten, wo sich vor dem Hauptort noch die Fraktionen Kesseberg und Ahornberg befinden. Nach dem Hauptort folgen die Fraktionen Hochberg und Lahnberg. Hier endet das Villgratental am Zusammenfluss von Stallerbach und Kalksteiner Bach, und es zweigt das Staller Tal nach Norden und das Kalksteiner Tal nach Südwesten ab.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 2010 wurde das Sternsingen im Villgratental als Immaterielles Welterbe, wie es die UNESCO deklariert, in der Österreichliste (Nationales Kulturgut) aufgenommen.[1] Das Tal gilt als besonders wild und abgelegen. Bekannt und touristisch relevant wurde der Konflikt um den Wilderer Pius Walder. Zudem ist das Villgratental Teil der Bergsteigerdörfer-Initiative des ÖAV.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholischer Tiroler Lehrerverein (Hrsg.): Bezirkskunde Osttirol. Innsbruck 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sternsingen im Villgratental. nationalagentur.unesco.at