Volker Ahmels

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Volker Ahmels (* 15. November 1961 in Hamburg) ist ein deutscher Pianist, Diplommusikpädagoge, Vorsitzender des Landesausschusses „Jugend musiziert“ Mecklenburg-Vorpommern und Direktor des Konservatoriums „Johann Wilhelm Hertel“ der Landeshauptstadt Schwerin.

Biographisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch seine Eltern (Pianistin und Chorsänger) gefördert, erhielt er mit 6 Jahren bereits Klavierunterricht. 1980 bekam er einen ersten nationalen Musikpreis und begann im Anschluss sein Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Hartmut Leistritz. Nach Abschluss des Studiums nahm er an internationalen Interpretationskursen teil, wobei sein besonderes Interesse der zeitgenössischen Musik galt. 1991 wurde er zum Direktor des Konservatoriums „Johann Wilhelm Hertel“ der Landeshauptstadt Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, berufen.

Künstlerisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 begegnete er dem Komponisten Luigi Nono in Avignon, der ihn zu dem musikalisch-literarischen Konzertprojekt "Fluchtpunkt Venedig" inspirierte. Auf zahlreichen Konzerten und Festivals, unter anderem dem Schleswig-Holstein Musikfestival, führte er es zusammen mit dem Schauspieler Christoph Bantzer auf. Sein internationales Debüt als Pianist hatte er am Théâtre du Châtelet in Paris. Als Solist, Kammermusiker und im Klavierduo mit Friederike Haufe konzertiert er regelmäßig in Deutschland, Europa und in den USA.

Programmatisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erinnerung an Theresienstadt und seine Künstler bildet einen besonderen Schwerpunkt in seiner pianistischen und pädagogischen Arbeit. Er entwickelte gemeinsam mit israelischen und tschechischen Partnern die internationalen Meisterkurse "History, Music & Remembrance", die in Israel, Schwerin und Prag stattfanden, und er führt alle 2 Jahre den internationalen Instrumental- und Gesangswettbewerb "Verfemte Musik" in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, durch.

Schach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Ahmels ist auch als Schachspieler bekannt. 1976 wurde er deutscher C-Jugendmeister, 1978 Zweiter bei der deutschen B-Jugendmeisterschaft. Mit dem SK Johanneum Eppendorf spielte er in der Saison 1981/82 in der höchsten deutschen Spielklasse, der Schachbundesliga, außerdem spielte er mit dem SK Johanneum Eppendorf und dem Lübecker Schachverein von 1873 in der 2. Bundesliga[1][2]. Seine höchste Elo-Zahl war 2275 von Juli 1988 bis Dezember 1990.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Eising, Claus-Dieter Meyer, Gerd Treppner: Schachbundesliga 1980-83, Bamberger Schachverlag, Bamberg 1984, ISBN 3-923113-04-8, Seite 107
  2. Johannes Eising, Gerd Treppner: Schachbundesliga 1984-88, Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 1989, ISBN 3-88805-081-2, Seiten 103, 109, 115, 120, 124