Volker Böhringer

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Das Geburtshaus Böhringers in Esslingen, Wehrneckarstraße

Volker Böhringer (* 7. November 1912 in Eßlingen am Neckar; † 9. Oktober 1961 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker der Neuen Sachlichkeit.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Böhringer begann sein Studium 1929 an der Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart bei Ernst Schneidler. 1930 wechselte er an die Akademie und setzte sein Studium, ab 1933 als Meisterschüler, bei Hans Spiegel fort.

In der Zeit des Nationalsozialismus weigerte er sich 1937, in den Bund Deutscher Maler und Graphiker einzutreten, und erhielt daraufhin ein Ausstellungsverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er an der Ersten Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung in Dresden teil. Es folgten Ausstellungsteilnahmen in Bern (1947) und Zürich (1949). 1960 hatte er seine erste Einzelausstellung in Eßlingen, danach erfolgte eine gemeinsame Ausstellung mit Otto Dix in Heilbronn.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedhelm Röttger: Volker Böhringer. Klett-Cotta, Stuttgart 1987, ISBN 3-608-76244-2.
  • Reinhold Heller: Art in Germany 1909–1936. From Expressionism to Resistance. Prestel, München 1990, ISBN 0-944110-02-9.