Wechselnote

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Eine Wechselnote (auch Drehnote oder Nebennote, engl. bzw. ital.: Cambiata) verlässt einen Akkord über gleichbleibender Harmonie (bzw. Funktion) meist stufenweise - also ganz- oder halbtönig (im Sekundabstand) nach oben bzw. unten - und kehrt wieder zu ihm zurück. Wechselnoten haben verzierende oder auflockernde Funktion und gehören zu den häufigsten melodischen Vorgängen. Sie steht üblicherweise auf unbetonter Taktzeit.

Die Wechselnote ist nicht mit dem Vorhalt, dem Durchgang, der Anitizipation oder der angesprungenen/abgesprungenen Nebennote zu verwechseln.

Bei längeren Trillern, also der schnellen Abwechslung zwischen Haupt- und unterer oder oberer Nebennote spricht man nicht von einer Wechselnote, da es sich hierbei lediglich um eine Verzierung handelt und nicht um ein eigenständiges, melodischen Phänomen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhard Amon: Lexikon der Harmonielehre. Nachschlagewerk zur durmolltonalen Harmonik mit Analysechiffren für Funktionen, Stufen und Jazz-Akkorde. Doblinger u. a., Wien u. a. 2005, ISBN 3-900695-70-9, S. 95.
  • Jürgen Ulrich: Harmonielehre für die Praxis. Schott, Mainz u. a. 2008, ISBN 978-3-7957-8738-7, S. 46.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]