Wehrkreis I (Königsberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Wehrkreise des Deutschen Reiches nach dem „Anschluss“ Österreichs
Karte des Wehrkreises I, 1943

Der Wehrkreis I (Königsberg) war eine militärische Verwaltungseinheit während der Zeit der Weimarer Republik und später des nationalsozialistischen Deutschen Reiches. Er bestand von 1919 bis 1945. Ihm oblag die militärische Sicherung von Ostpreußen sowie die Rekrutierung und Ausbildung von Soldaten für das Heer der Reichswehr bzw. der Wehrmacht in diesem Gebiet.

Befehlshaber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Befehlshaber des Wehrkreises I und Divisionskommandeure der 1. Division waren die Generale:

In der Wehrmacht waren die Befehlshaber im Wehrkreis I ab 1935 gleichzeitig Kommandierende Generale des I. Armeekorps.

Wehrkreiskommando I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1919 lag der Stab im Kommandanturgebäude Hinterroßgarten 43. Das Wehrkreisverwaltungsamt war in der Wilhelmstraße 1–2. 1931 bezogen die Stäbe des Wehrkreiskommandos und der 1. Division Neubauten in der Cranzer Allee.

Wehrkreis-Waffenmeisterei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Waffenmeisterei lag in der Rothensteiner Straße. Sie unterstand dem Heereszeugamt und beschäftigte bis zu 700 Handwerker und Arbeiter.

Wehrkreis-Pfarrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1926 war Ludwig Müller Pfarrer des Wehrkreises I (späterer Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) und Führungsperson der Deutschen Christen).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002
  • Burkhart Müller-Hillebrand: Das Heer 1933–1945. Mittler & Sohn, Frankfurt am Main.
  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Biblio-Verlag, Bissendorf.