Weiße Stadt (Berlin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Laubengang­haus an der Aroser Allee

Die Weiße Stadt ist eine Großsiedlung mit 1268 Wohnungen im Berliner Ortsteil Reinickendorf. Sie ist eine von sechs Siedlungen der Berliner Moderne und seit 2008 UNESCO-Welterbe.

Sie wurde wie andere Siedlungen als Folge des Wohnungsmangels 1928–1931 durch die Gemeinnützige Heimstättengesellschaft ‚Primus‘ mbH von den Architekten Otto Rudolf Salvisberg, Bruno Ahrends und Wilhelm Büning nach dem Städtebauentwurf von Otto Rudolf Salvisberg erbaut. Landschaftsplaner war Ludwig Lesser.

Die Weiße Stadt ist eine Großsiedlung mit offener Binnenstruktur aus Rand- und Zeilenbauten und ineinander fließenden Grünräumen. Das Weiß wird verstärkt durch farbige Akzente wie farbige Regenrohre, Dachüberstände, Türen und Fensterrahmen.

Die Weiße Stadt ist die letzte Siedlung der Moderne, die in der Weimarer Republik errichtet wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weiße Stadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 34′ 8,3″ N, 13° 21′ 9″ O