Welterbe in Mauretanien

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Welterbestätten in Mauretanien

Zum Welterbe in Mauretanien gehören (Stand 2017) zwei UNESCO-Welterbestätten, darunter eine Stätte des Weltkulturerbes und eine Stätte des Weltnaturerbes. Mauretanien hat die Welterbekonvention 1981 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1989 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 1996 eingetragen.[1]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Mauretanien in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Nationalpark Banc d’Arguin
Nationalpark Banc d’Arguin
(Lage)
1989 N 506 Der Nationalpark liegt an der Atlantikküste. Er ist ein wichtiges Winterquartier von Zugvögeln. Es ist eins der vogelreichsten Gebiete der Welt.
Antike Ksar von Ouadane, Chinguetti, Tichitt und Oualata
Antike Ksar von Ouadane, Chinguetti, Tichitt und Oualata 1996 K 750 Ksar sind ländliche befestigte Siedlungen der Berber im Maghreb. Ouadane (Lage) wurde 1147 von dem Berberstamm Idalwa el-Hadji gegründet. Chinguetti (Lage) wurde im 13. Jahrhundert ebenfalls von einem Berberstamm gegründet, nämlich dem Stamm der Sandadscha. Im Jahre 1150 wurde Tichitt (Lage) gegründet. Die Gründung von Oualata (Lage) ist unbekannt.

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Derzeit (2017) sind drei Stätten in der Tentativliste von Mauretanien eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2001.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
BW Kulturlandschaft Azougui
(Lage)
2001 K 1545
BW Archäologische Fundstätte Koumbi Saleh
(Lage)
2001 K 1546
BW Archäologische Fundstätte Tegdaoust
(Lage)
2001 K 1547

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Welterbestätten in Mauretanien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Mauretanien auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mauretanien. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 17. Juni 2017 (englisch).
  2. Tentativliste von Mauretanien. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 17. Juni 2017 (englisch).