Liste des UNESCO-Welterbes

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Deutsche Version des Welterbe-Logos

Auf dieser Seite sind die Überblicksartikel über das UNESCO-Welterbe einzelner Staaten aufgelistet.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das UNESCO-Welterbe enthält Stätten, die von der UNESCO nach der Welterbekonvention von 1972 anerkannt wurden. Mit Stand 2016 haben von den 193 Mitgliedstaaten der UNESCO 189 die Welterbekonvention ratifiziert. Es fehlen noch Liechtenstein, Nauru, Somalia und Tuvalu, dafür kommen der Heilige Stuhl, der den Staat Vatikanstadt nach außen vertritt, Niue, die Cookinseln und die Palästinensischen Autonomiegebiete hinzu.[1]

Das Welterbekomitee führt eine Welterbeliste, in der die anerkannten Welterbestätten aufgeführt sind. Die einzelnen Welterbestätten sind dort nach Staaten gruppiert, die einzelnen Staaten sind nach den UNESCO-Regionen gruppiert. Mit Stand Juli 2017 enthält die Liste 1073 Welterbestätten, die sich auf 167 der 193 Vertragsstaaten der Welterbekonvention verteilen, wobei 37 dieser Stätten grenzüberschreitend oder transnational, das heißt zwei oder mehr Staaten zugeordnet sind. 832 Stätten sind Weltkulturerbestätten, 206 Weltnaturerbestätten und 35 gemischte Stätten.[2]

Beim Welterbekomitee sind auch die Tentativlisten der einzelnen Staaten hinterlegt. In seiner Tentativliste listet jeder Staat seine möglichen Kandidaten für das UNESCO-Welterbe auf. Aus dieser Liste darf er pro Jahr maximal zwei Stätten für die Aufnahme in die Welterbeliste nominieren. Mit Stand 2016 haben 182 der Vertragsstaaten eine Tentativliste eingereicht. Insgesamt befinden sich darauf 1704 Stätten aus 176 Ländern, die verbleibenden Tentativlisten sind derzeit leer.[3]

Welterbe nach UNESCO-Region[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Folgenden sind die 193 Vertragsstaaten der Welterbekonvention mit Links zu den entsprechenden Überblicksartikeln über das Welterbe dieses Staates aufgeführt, gruppiert nach den von der Welterbekommission verwendeten UNESCO-Regionen (die in Einzelfällen von den namensgebenden Kontinenten abweichen). In einigen Vertragsstaaten gibt es noch keine Welterbestätte, sie haben jedoch bereits eine Tentativliste eingereicht. Weitere Staaten haben bisher nur die Welterbekonvention ratifiziert oder sind ihr beigetreten, sind also Vertragsstaaten der Welterbekonvention, haben aber noch keine Tentativliste eingereicht. Taiwan ist kein UNESCO-Mitglied, hat aber bereits eine Liste potentieller Welterbestätten aufgestellt.

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Felsenkirchen von Lalibela, Weltkulturerbe in Äthiopien
Victoriafälle, grenzüberschreitendes Weltnaturerbe in Sambia und Simbabwe

Vertragsstaaten mit Welterbestätten:

Vertragsstaaten nur mit Tentativliste:

Vertragsstaaten ohne Welterbe und Tentativliste:

Arabische Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pyramiden von Gizeh, Weltkulturerbe in Ägypten

Vertragsstaaten mit Welterbestätten:

Vertragsstaaten nur mit Tentativliste:

Asien und Pazifik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chinesische Mauer, Weltkulturerbe in der Volksrepublik China

Vertragsstaaten mit Welterbestätten:

Punakha-Dzong, Welterbekandidat auf der Tentativliste von Bhutan

Vertragsstaaten nur mit Tentativliste:

Vertragsstaaten ohne Welterbe und Tentativliste:

Nicht-Vertragsstaat mit Kandidaten:

Europa und Nordamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akropolis von Athen, Weltkulturerbe in Griechenland
Ätna, Weltnaturerbe in Italien

Vertragsstaaten mit Welterbestätten:

Vertragsstaaten nur mit Tentativliste:

Lateinamerika und Karibik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Machu Picchu, gemischtes Weltkultur- und -naturerbe in Peru

Vertragsstaaten mit Welterbestätten:

Vertragsstaaten nur mit Tentativliste:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikipedia: WikiProjekt UNESCO-Kultur- und Naturerbe – Wikipedia-interne Fachredaktion zum Thema UNESCO-Kultur- und Naturerbe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: UNESCO-Kultur- und Naturerbe – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema UNESCO-Kultur- und Naturerbe

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. UNESCO World Heritage Centre: States Parties. In: whc.unesco.org. Abgerufen am 1. Mai 2017 (englisch).
  2. World Heritage List. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 12. Juli 2017 (englisch).
  3. UNESCO World Heritage Centre: Tentative Lists. In: whc.unesco.org. Abgerufen am 1. Mai 2017 (englisch).