Welti-Preis

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Der Preis der Welti-Stiftung für das Drama (abgekürzt Welti-Preis) ist ein schweizerischer Literaturpreis, der nach dem Schweizer Friedrich Emil Welti (1857–1940) benannt ist. Er wird nach Ausschreibung verliehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1891 stiftete Welti dem Berner Gemeinderat 20.000 Fr. Aus den Zinsen sollte alle drei Jahre ein Preis für ein in den vorangegangenen Jahren entstandenes nationales Theaterstück verliehen werden. 1923 änderte er die Stiftungsbestimmungen: Die Schweizerische Schillerstiftung wurde mit der Auswahl der Preisträger betraut. Der Gemeinderat der Stadt Bern stellte aufgrund dieses Vorschlags die Preissumme zur Verfügung. In den Jahren 1939 und 1940 kamen durch weitere Schenkung bzw. das Vermächtnis Weltis insgesamt 30.000 Fr. hinzu.
Der Preiswettbewerb wird ausgeschrieben für Schweizerinnen und Schweizer, die eingereichten Stücke können in allen vier Landessprachen oder in Mundart geschrieben sein.

2003 fand die letzte Preisverleihung unter Mitwirkung der Schweizerischen Schillerstiftung statt. Für die Welti-Stiftung für das Drama werden neue Statuten erarbeitet.

Preisträger seit 1923[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schweizerische Schillerstiftung 1905–2005. Band 1: Festschrift. Band 2: Listen der Auszeichnungen. Redaktionell betreut von Estelle Schiltknecht und Ernst Nef, o. O. (Zürich), o. J. (2005).