Andri Beyeler

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Andri Beyeler (* 27. Mai 1976 in Schaffhausen) ist ein Schweizer Dramaturg und Theaterautor. Beyeler schreibt Übersetzungen und Bearbeitungen sowie eigene Theaterstücke. Für seine Kinder- und Jugendtheaterstücke wurde er 2005 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andri Beyeler wurde 1976 in Schaffhausen geboren. Er studierte ab 1997 in Bern und arbeitete währenddessen als Dramaturg in professionellen und Amateurtheatern der Schweiz. 1998 nahm er am 2nd Festival of Young Playwrights Interplay Europe in Berlin, 2000 an der Dramatikerwerkstatt in Wolfenbüttel und 2001 am DRAMATIKERFORUM am prinz regent theater Bochum teil. 2002–2003 war Beyeler Hausautor des Nationaltheaters Mannheim, 2003–2004 am Staatstheater Stuttgart.

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Stück The killer in me is the killer in you my love war auch für den Kölner Theaterpreis nominiert.

Stücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Krähen haben es gut, sie fliegen abends nach Hause.
  • back of your head. (Uraufgeführt unter dem Titel Tschüss. Andrea. In der Fass Bühne, Schaffhausen, 1999)
  • Romeo & Julia nach William Shakespeare. (Uraufgeführt: Kammgarn, Schaffhausen, 2000)
  • Schwesterherz. (Uraufgeführt: Fass Bühne, Schaffhausen, 2001)
  • Kick & Rush. (Uraufgeführt: Raum 33, Basel, 2001)
  • Sie haben heut abend Gesellschaft. (Uraufgeführt: Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich, 2002; Deutsche Erstaufführung: Theater am Schlachthof, Neuss, 2006)
  • Die Kuh Rosmarie. Nach einem Bilderbuch von Frauke Nahrgang. (Uraufgeführt: Pavillon, Luzern, 2002)
  • The killer in me is the killer in you my love. (Uraufgeführt: Thalia Theater in der Gaussstrasse, Hamburg, 2002)
  • Je ne m’en sonviens plus (mais ce n’est pas vrai). (Uraufgeführt: Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich, 2003; Deutsche Erstaufführung: Theater am Schlachthof, Neuss, 2007)
  • Park (if drinking don’t kill me I don’t know what will). Mini-Drama. (Uraufgeführt: Staatstheater Wiesbaden, Wiesbaden, 2004)
  • Wie Ida einen Schatz versteckt und Jakob keinen findet. Nach einem Bilderbuch von Simone Baumann und Barblin Sindelar. (Uraufgeführt: schnawwl am Nationaltheater Mannheim, Mannheim, 2004)
  • Die sieben Leben eines Sportskameraden. (Mit Martin Bieri) (Uraufgeführt: Luzerner Theater, Luzern, 2006)
  • Rock and Roll will never dead. (Mit Martin Bieri) Kurzdrama (Uraufgeführt: Schauspiel Essen, Essen, 2006)
  • Mondscheiner. (Uraufgeführt: Theater Basel, Basel, 2009)
  • Geisterspiel. (Mit Martin Bieri) (Uraufgeführt: Theater Winkelwiese, Zürich, 2019)
  • Spring doch. (Uraufführung 20.03.22, Kinder- und Jugendtheater Speyer e.V)[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Veronika Sellier, Harald Müller (Hrsg.): Stück-Werk Band 4, Deutschschweizer Dramatik, Arbeitsbuch. Theater der Zeit, Berlin [2005], ISBN 3-934344-55-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater
  2. Literaturkommission der Stadt Bern vergibt Auszeichnungen. Abgerufen am 9. März 2018.
  3. CONTEMPO-Preisträger 2019 ist Andri Beyeler. Abgerufen am 3. Oktober 2021.
  4. Preisträger 2021. Abgerufen am 3. Oktober 2021.
  5. Spring doch. In: Theaterstückverlag. Abgerufen am 7. Oktober 2021.