Werkkunstschule Dortmund

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Schloss Buddenburg vor dem Abriss 1977, 1946–1955 Sitz der Werkkunstschule
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Die Werkkunstschule Dortmund war eine Ausbildungsstätte für Kunsthandwerker und Künstler, später auch für Designer und Fotodesigner, Innenarchitekten und Architekten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1868 gab es eine bauhandwerkliche Fachklasse der Städtischen Gewerbeschule und ab 1894/95 die Fachschule für Bauhandwerker. Aus der 1904 gegründeten, städtischen, staatlich unterstützten Handwerkerschule entwickelte sich die Handwerker- und Kunstgewerbeschule, dann Meisterschule des gestaltenden Handwerks und schließlich 1956 die Werkkunstschule Dortmund, die 1963 Städtische Höhere Fachschule für Gestaltung wurde und am 1. August 1971 in der Fachhochschule Dortmund aufging.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie von 1946 bis 1955 im ehemaligen Schloss Buddenburg in Lünen-Lippholthausen beheimatet. Danach war die Werkkunstschule in einem damals schon bestehenden Schulgebäude, der Lehrwerkstätte der Fa. Hoesch, Dortmund, in der Ottostraße 9 untergebracht. Die räumliche Trennung der Fachbereiche erfolgte beim Umzug ins Verfügungszentrum in der August-Schmidt-Straße (Fachbereich Architektur), bzw. an den Max-Ophüls-Platz 2 (Fachbereich Design). Bis zum Abriss des Jugendstilgebäudes in der Ottostrasse im Jahre 1976 war die Bezeichnung Hochschule Dortmund, Fachbereich Architektur und Fachbereich Design an dem Jugendstilgebäude zu lesen.

Dozenten und ehemalige Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Dozenten und ehemaligen Absolventen zählen Friedrich Bagdons, Wilhelm Basqué, Dieter G. Baumewerd, Winfried Blank, Hartmut Böhm, Klaus Brunner, Gustav Deppe, Wolfgang Fräger, Karl Fritz Friedrich, Nikolaus von Georgi, Franz Gerwin, Thomas Grochowiak, Max Guggenberger, Horst Heckemüller, Walter Herricht, Kurt Hinterberger, Jörn Janssen, Lothar Kampmann, Hans P. Koellmann, Carlernst Kürten, Günther Moewes, Pitt Moog, Karel Niestrath, H. Nimptsch, Werner Nöfer, Hermann Nüdling, Rolf-Dietrich Ratzmann, Jürgen Freiherr von Reuß, Wolfgang Richter, Bruno Schönhagen, Wolfram Schlote, HD Schrader, Reinhold Schröder, Edmund Schuitz, Emil Schumacher, Will Schwarz, Norbert Tadeusz, Anselm Treese, H. Volwahsen, Pan Walther, Waldemar Wien, Wulf Witte und andere.


Koordinaten: 51° 30′ 39″ N, 7° 26′ 1″ O