Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages/Montag

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Die Domsheide, der zentrale Platz der Unruhen, mit Blickrichtung gen Westen, 2008

Die Bremer Straßenbahnunruhen 1968 (alter­nativ oft auch als Bremer Straßen­bahn­krawalle oder Großer Schüler­aufstand be­zeichnet) dauerten vom 15. bis zum 22. Januar und rich­teten sich vorder­gründig gegen Fahr­preis­erhö­hungen der BSAG. Sie spie­gelten jedoch zudem den Wunsch der Jugend nach mehr Selbst­bestim­mung sowie die Ableh­nung des zu jener Zeit ausge­tragenen Vietnam­krieges wider. Während der Unruhen kam es in der Bremer Innen­stadt zu schweren gewalt­tätigen Aus­einander­setzungen zwischen den Demon­strie­renden und Polizei­kräften. Letzt­lich wurden die Fahr­preis­erhöhungen zurück­genom­men. Die Bremer Straßen­bahn­unruhen waren Teil der bundes­weiten 68er-Bewe­gung, die mehr Mit­bestim­mung und Demo­kratie in der Gesell­schaft, den Betrie­ben und den Bildungs­einrich­tungen forderte, die gegen die autoritäre Führung eines starren Staats­appa­rates protes­tierte, die mehr und bessere Schulen und Univer­sitäten ver­langte und die den Vietnam­krieg verur­teilte. Auch in Bremen fanden 1965 und 1967 studen­tische Demonstra­tionen gegen den Bildungs­notstand statt.  – Zum Artikel …