Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

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Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Andrew Johnson (1808–1875)

Andrew Johnson (* 29. Dezember 1808 in Raleigh, North Carolina; † 31. Juli 1875 in Carter Station, Tennessee) war ein US-amerika­nischer Politiker und von 1865 bis 1869 der 17. Präsident der Vereinigten Staaten. Als Abraham Lincolns zweiter Vize­präsident zwischen März und April 1865 musste Johnson nach dem tödlichen Attentat auf den Präsi­denten dessen Nach­folge antreten. Er gehörte der Demo­kratischen Partei an. Seine Jahre im Weißen Haus waren geprägt von der sogenannten Reconstruction, der Wieder­einglie­derung der im Bürger­krieg unterlegenen Süd­staaten. Besonders die Frage, ob die ehemaligen Konfö­derierten unter harten oder milden Bedin­gungen wieder vollwertig in die USA aufge­nommen werden sollten, führte zu erheb­lichen politischen Spannungen. Senatoren und Abge­ordnete der Repub­likaner, die den Kongress domi­nierten, traten für eine harte Bestra­fung der Süd­staaten-Anführer sowie umfassende Bürger­rechte für die ehe­maligen afro­amerika­nischen Sklaven ein, was der Präsident aufgrund seiner Welt­anschauung bekämpfte. Außen­politisch konnte er 1867 mit dem Ankauf Alaskas einen Erfolg verzeichnen. Auf­grund seiner kom­promiss­losen Haltung gegen­über dem Kongress, vor allem in Fragen der Bürger­rechte für Afro­ameri­kaner, wird seine Amts­führung heute von den meisten Histo­rikern und US-Bürgern in Umfragen als eine der schlech­testen bewertet.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Samstag

Eine Julia-Menge

Die Chaosforschung oder Chaos­theorie bezeichnet ein nicht klar um­grenztes Teil­gebiet der nicht­linearen Dynamik bzw. der dyna­mischen Systeme, welches der mathe­mati­schen Physik oder angewandten Mathe­matik zuge­ordnet ist. Im Wesent­lichen beschäftigt sie sich mit Ord­nungen in speziellen dyna­mischen Systemen, deren zeitliche Ent­wicklung unvor­hersag­bar erscheint, obwohl die zu­grun­de­lie­gen­den Glei­chungen determinis­tisch sind. Dieses Ver­halten wird als deter­ministi­sches Chaos bezeichnet und ent­steht, wenn Systeme empfindlich von den Anfangs­bedingungen abhängen. Vermeint­lich iden­tische Wieder­holungen eines Experi­mentes führen zu höchst unter­schied­lichen Mess­ergeb­nissen. Die Chaos­theorie besagt nicht, dass iden­tische Anfangs­bedin­gungen zu verschie­denen Ergeb­nissen führen würden. Als ein­füh­rendes Bei­spiel wird oft auf das magne­tische Pendel verwiesen. Andere Bei­spiele sind der Schmetterlings­effekt beim Wetter, Turbu­lenzen, Wirt­schafts­kreis­läufe, bestimmte Muster­bildungs­prozesse, wie beispiels­weise Erosion, die Ent­stehung eines Ver­kehrs­staus, neuronale Netze sowie Low Frequency Fluc­tuation in Laser­dioden. Die Chaos­forschung basiert unter anderem auf Arbeiten von Henri Poin­caré, Mitchell Feigen­baum, Edward N. Lorenz und Benoit Mandel­brot.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Sonntag

Goetz-Höhle

Die Goetz-Höhle ist eine Abriss-Spalten­höhle in Thürin­gen. Sie liegt am west­lichen Stadt­rand von Meiningen am Diet­richs­berg in der Mitte des Berg­hangs zur Werra hin. Die Höhle ist ein Natur- und Boden­denkmal und gilt als die größte Höhle dieses Typs in Deutsch­land. Sie ist auch die einzige erschlossene und begeh­bare Kluft- und Spal­ten­höhle in Europa. Entstanden sind die Klüfte und Spalten vor etwa 25.000 Jahren durch eine Abrutschung des Hanges zur Werra hin, die noch andauert. Ent­deckt wurde die Höhle von dem Meininger Kauf­mann Reinhold Goetz im August 1915. Nach der Erschließung, die sich mit Unter­brechun­gen über mehrere Jahre hinzog, wurde sie 1934 als Schau­höhle eröffnet. Von 1970 bis 2000 ruhte der Führungs­betrieb nach Schließung der Höhle wegen angeb­licher sicher­heits­tech­nischer Mängel. 2000 wurde die Höhle nach einer grund­legenden Sanierung wieder­eröffnet. Sie ist auf einer Länge von 420 Metern in vier parallelen Spalten und drei Etagen begeh­bar, wobei etwa die Hälfte des Führungs­weges aus künstlich ange­legten Stollen quer zu den Spalten besteht.  – Zum Artikel …

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