Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Abkürzung: WP:ADT

Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Strukturformel des Styrol

Styrol ist ein ungesättigter, aromatischer Kohlenwasserstoff mit einem süßlichen, charakteristischen Geruch. Als Reinsubstanz ist es leicht entzündlich und gesundheitsschädlich. Der Name leitet sich aus dem Harz des Amberbaumes ab, das Styrax genannt wird und aus dem Styrol 1835 zum ersten Mal durch Destillation gewonnen wurde. Styrol wird heute in geringen Mengen aus Erdöl und in großem Maßstab (ca. eine Millionen Tonnen im Jahr) synthetisch gewonnen und ist ein wichtiger Rohstoff für verschiedene bedeutende Kunststoffe wie Polystyrol, das aufgeschäumt in großem Umfang zur Wärmeisolierung verwendet wird (Styropor), ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), aus dem z. B. Legosteine hergestellt werden, oder SAN (Styrol-Acrylnitril-Copolymer), aus dem Alltagsgegenstände wie Schüsseln, Duschkabinen oder Lampenkörper hergestellt werden. In geringen Mengen ist es in einigen Früchten wie Weintrauben und Kiwis oder Orchideenblüten enthalten und trägt dort zum Geruch dieser Früchte und Blumen bei.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Artikel des Tages am Samstag

20-Euro-Gedenkmünze zum 100. Geburtstag Ernst Otto Fischers

Ernst Otto Fischer (* 10. November 1918 in Solln, † 23. Juli 2007 in München) war ein deut­scher Chemi­ker und Profes­sor für Anorga­nische Chemie an der Techni­schen Uni­versi­tät Mün­chen. Fischer fand 1952 die bis dahin unbe­kannte, neu­artige Sand­wich­struk­tur des zuvor ent­deck­ten Ferrocens und erhielt 1973, gemein­sam mit dem Chemi­ker Geoffrey Wilkinson, für die „bahn­brechen­den, unab­hängig von­einan­der durch­geführ­ten Arbei­ten über die Chemie der organo­metalli­schen Sandwich-Verbin­dungen“ den Nobel­preis für Chemie. Er gilt als einer der Väter der Metall­organi­schen Chemie und hat auf diesem Gebiet bahn­brechende Arbei­ten geleis­tet. In seiner akademi­schen Lehr­zeit betreute er in seiner Forschungs­gruppe mehr als 200 Diploman­den, Doktoran­den und Post­doktoran­den. Von seinen Studie­renden, der sog. Fischer­schule, wurden zwölf Profes­soren für Chemie an verschie­denen deut­schen Uni­versi­täten, andere kamen auf bedeu­tende Posten in der Indus­trie. Zum 100. Geburts­tag von Fischer gab die Bundes­repu­blik Deutsch­land nun eine 20-Euro-Gedenk­münze aus Sterling-Silber heraus.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Artikel des Tages am Sonntag

Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Compiègne

Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt. Er begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegs­erklärung Österreich-Ungarns an Serbien, der das Attentat von Sarajevo vom 28. Juni 1914 und die dadurch ausgelöste Juli­krise voraus­gegangen waren. Beendet wurde er durch den Waffen­still­stand von Compiègne am 11. November 1918. Insgesamt etwa 40 Staaten betei­ligten sich am bis dahin umfas­send­sten Krieg der Geschichte, in dem insgesamt annähernd 70 Millionen Menschen unter Waffen standen und durch den etwa 17 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Im Laufe des Krieges kam es zum Einsatz zahl­reicher neuer Kampf­mittel wie Flug­zeuge, U-Boote, Gift­gas und Panzer, die das Bild des „Indus­tria­lisierten Krieges“ prägten. Alle betei­ligten Parteien wurden durch den Krieg in eine Phase wirt­schaft­lichen Nieder­gangs gestürzt, in den Ländern der Mittel­mächte kam es zu Hungers­nöten. Die Versorgungs­situation nach dem Krieg begünstigte die Aus­breitung der Spanischen Grippe. Der Erste Welt­krieg, der von einigen Historikern als Urkatas­trophe des 20. Jahr­hun­derts bezeichnet wird, führte zum Unter­gang der deutschen, russischen, osmanischen und öster­reichisch-ungarischen Monarchien. Die ungeordnete politische und wirt­schaft­liche Situation nach dem Krieg gilt als ursächlich für den Aufstieg faschistischer und totalitärer Ideologien in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hunderts.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed