Wiler Turm

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Wiler Turm
Bild des Objektes
Basisdaten
Ort: Wil
Kanton: Kanton St. Gallen
Staat: Schweiz
Höhenlage: 747 m
Koordinaten: 47° 28′ 43,1″ N, 9° 2′ 57″ O; CH1903: 721391 / 259899
Verwendung: Aussichtsturm
Zugänglichkeit: Aussichtsturm öffentlich zugänglich
Turmdaten
Bauzeit: 8. Juli 2006
Baukosten: 560000 CHF
Bauherr: Stadt Wil
Architekt: Bois Conusult Natterer SA, Etoy VD
Baustoff: Holz
Gesamthöhe: 38 m
Aussichts­plattform: 34 m
Positionskarte
Wiler Turm (Kanton St. Gallen)
Wiler Turm
Wiler Turm
Lokalisierung von Kanton St. Gallen in Schweiz

Der Wiler Turm ist ein 37 m hoher Holzturm, der im Jahre 2006 auf dem teilweise bewaldeten Hofberg (723 m. ü. M., 1,5 km nördlich des Stadtzentrums) bei Wil SG im Kanton St. Gallen aufgestellt wurde. Von der schlanken Holzkonstruktion ist aus der Ferne lediglich der obere Teil mit der Aussichtsplattform sichtbar.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entwurf des Turms stammt von Julius Natterer.

Der Grundriss des Turms besteht aus einem gleichseitigen Dreieck mit einer Schenkellänge von 12 m an der Basis. Dieses verjüngt sich bis zu einer Höhe von 17 m, um dann auf einer Höhe von 34 m wieder die ursprüngliche Größe aufzuweisen. Die Aussichtsplattform auf 34 m Höhe mit 3 Panoramatafeln ist überdacht und über 189 Treppenstufen erreichbar.

Die Verkehrs- und Windlasten werden über drei X-förmige Stützen abgetragen. Ein X besteht dabei aus zwei oberen und zwei unteren Rundhölzern, die auf der Höhe der Zwischenplattform biegesteif miteinander verbunden sind. Die Lasten aus dem Dach werden von drei W-förmigen Fachwerken in den Aussenstützen eingetragen.

Der Kern des Turmes besteht aus einer doppelten Wendeltreppe mit zwei voneinander unabhängigen Treppenläufen (Treppe zum Turm, Treppe vom Turm) von je 2,50 m Breite. Nach je 18 Trittstufen sind Zwischenpodeste vorhanden. Die Trittstufen aus Massivholz im Format 18 x 36 cm wurden mittig an einer Metallspindel aufgereiht und verschraubt.

Für die Konstruktion wurde ausschließlich Holz aus umliegenden Wäldern verwendet. Der Großteil des Holzes, nämlich die Rundhölzer aus Douglasien und die Treppenstufen aus Weisstanne wurden im Frühjahr 2005 gefällt, eingeschnitten und naturgetrocknet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]