Wimund

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Wimund (auch Wimond oder Wymund) († nach 1151 in Byland Abbey) war ein schottischer Geistlicher und Rebell. Er war in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts Bischof von Sodor und Man.

Möglicherweise ist Wimund mit Aumond Mac Auley identisch, der Nachfolger von Bischof William war. Angeblich soll er ein Sohn von Óengus von Moray gewesen sein, der 1130 als Rebell in der Schlacht von Stracathro getötet wurde,[1] oder ein Sohn des schottischen Königssohns William FitzDuncan. Wimund war Mönch im französischen Kloster Savigny und dann in dessen Tochterkloster Furness in Lancashire. Von Erzbischof Thomas von York soll er zum Bischof der Diözese Sodor und Man geweiht worden sein, vielleicht aber auch erst von dessen Nachfolger Thurstan. Nach 1142 rebellierte er gegen den schottischen König David I., der ihm daraufhin Landbesitz auf Furness gab. Daraufhin beendete Wimond seine Revolte.[1] Nach der Chronik von William of Newburgh wurde Wimond 1151 von den Bewohnern der Isle of Man geblendet und entmannt. Nach anderen Berichten wurde er auf Befehl des schottischen Königs grausam verstümmelt, damit er keine weitere Rebellion begann, und lebte danach in geistlicher Abgeschiedenheit.[1] Er soll in Byland Abbey in Yorkshire gestorben sein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Dowden: The Bishops of Scotland. Being Notes on the Lives of all the Bishops, under each of the Sees, prior to the Reformation. James Maclehose, Glasgow 1912, S. 272–273.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Archibald A. M. Duncan: Scotland. The Making of the Kingdom (The Edinburgh History of Scotland; Vol. I). Oliver & Boyd, Edinburgh 1975. ISBN 0-05-00203-7-4, S. 166.
VorgängerAmtNachfolger
unbekanntBischof von Sodor und Man
vor 1114–nach 1151
John