Winfried Henke

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Winfried Henke (* 1944 in Ludwigshorst/Pommern) ist ein deutscher Professor für biologische Anthropologie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winfried Henke studierte Biologie, Geowissenschaften, Anthropologie, Pädagogik und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und an der Universität Braunschweig. 1971 wurde er im Fach Anthropologie an der Universität Kiel promoviert. Anschließend wechselte er als Wissenschaftlicher Assistent an das Institut für Anthropologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er sich im Fach Anthropologie/Biologie habilitierte. Winfried Henke ist Akademischer Direktor und außerplanmäßiger Professor an der Universität Mainz.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwerpunkt seiner Arbeit ist es, den Prozess der Hominisation als adaptive Entwicklung in der Primatenevolution zu verstehen, wobei er zwei Ansätze der Paläoanthropologie verfolgt und durch exemplarische Studien in ihrer Methodik wesentlich mitgeprägt hat: den vergleichend-primatologischen Ansatz und die Analyse fossiler Überreste. Er untersucht die Morphologie fossiler und rezenter Primaten, wobei er u. a. multivariat-statistische Verfahren einsetzt. Gemeinsam mit Hartmut Rothe widmete sich Henke ferner der systematischen Darstellung der Prinzipien und Methoden einer theoriegeleiteten Paläoanthropologie.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]