Wissenschaftspolitik

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Die Wissenschaftspolitik ist eine Teilaufgabe der allgemeinen Politik. Sie befasst sich mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Wissenschaft. Ein ähnlicher Begriff ist der der Forschungspolitik.[1]

Definitionen und Aufgaben[Bearbeiten]

Wissenschaftspolitik hat zwei wesentliche Komponenten: die Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses und die Forschung, insbesondere die Grundlagenforschung. Sie ist verzahnt mit der Forschungspolitik, welche sich mit Grundlagenforschung und angewandter Forschung befasst, und interagiert mit Bildungs- und Technologiepolitik. Die Begriffe und Aufgabenwahrnehmungen sind dabei nicht klar abgrenzbar, und Überlappungen zur Vernetzung und Erzielung von Synergien oft beabsichtigt. Wissenschaftspolitik wird teilweise auch über die Steuerpolitik (zum Beispiel Abschreibungen für Forschungsaufwendungen), die Infrastrukturpolitik und die staatliche Vergabepraxis ausgeübt.

Neben der wichtigen Frage der Finanzierung von Hochschulen und Universitäten sowie anderer Forschungseinrichtungen behandelt die Wissenschaftspolitik so unterschiedliche Themen wie

Deutschland, Österreich, Schweiz[Bearbeiten]

In Deutschland und Österreich findet Wissenschaftspolitik sowohl auf Bundesebene als auch auf Länderebene statt. Zuständig für die Wissenschaftspolitik auf Bundesebene ist

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe Monografien unter den Normdaten für Forschungspolitik in der Deutschen Nationalbibliothek unter http://d-nb.info/gnd/4125050-3