Wolfgang Kellner (Schriftsteller)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Bitte den Tod von Wolfgang Kellner nach den Vorgaben von WP:Q belegen! --Jamiri (Diskussion) 16:39, 22. Jan. 2015 (CET)

Wolfgang Kellner (* 4. Juni 1928 in Berlin; † 30. Dezember 2014 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Kellner musste 1943 die Oberschule verlassen, weil er unter die Rassengesetzgebung fiel. Er absolvierte nach dem Krieg eine Lehre zum Goldschmied und war unter anderem als Holzfäller und Bartender tätig. Über die Stationen Theaterinspizient und Regieassistent wurde er 1953 Filmvorführer in den DEFA-Synchronstudios in Babelsberg. Er verfasste Texte für Dokumentar- und Kurzfilme, arbeitete als Filmeditor und Regisseur im Dokumentarfilmbereich.

Er studierte 1967 bis 1971 am Leipziger Literaturinstitut und arbeitete danach als Dramaturg an der Filmhochschule Babelsberg; er war als Szenarist und Drehbuchautor unter anderem an den Filmen Alarm auf dem Dachboden (1978) und Verflixte gute Fee (1990) beteiligt. Seit 1973 ist er freiberuflicher Schriftsteller.

Sein autobiografischer Roman Abenteurer wider Willen wurde 1987 von Michael Kann bei der DEFA unter dem Titel Stielke, Heinz, fünfzehn… verfilmt und enthielt die erste Hauptrolle von Marc Lubosch.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Rückfall. Klärer Leo Lex berichtet aus der Arbeit des KKsF (Komitee zur Klärung schwieriger Fälle), Verlag Das Neue Berlin. Illustrationen von Hans Ticha, 1974
  • Die große Reserve. Phantastische Geschichten aus einer utopischen Zeit. Illustrationen von Hans Ticha, Greifenverlag zu Rudolstadt, 1981 (Neuausgabe 1990, Verlag Neues Leben, Berlin)
  • Abenteurer wider Willen. Die wechselvolle Jugend des Heinz Stielke. Roman, Verlag Neues Leben, Berlin 1984
  • Der Ausbruch, oder Der Fall Gengelstedt. Klärer Leo Lex berichtet aus der Arbeit des KKsF (Komitee zur Klärung schwieriger Fälle). Utopische Erzählung, Illustrationen von Hans Ticha, Verlag Das Neue Berlin 1987

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kellner. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2014/2015: Band I: A-O. Band II: P-Z., Walter De Gruyter Incorporated, 2014, S. 514, ISBN 978-3-11-033720-4.