Wolfgang Wulf

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Wolfgang Wulf (2009)

Wolfgang Wulf (* 12. August 1951 in Oldenburg (Oldenburg)) ist ein deutscher SPD-Politiker und war Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Wulf studierte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zunächst das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. 1979 absolvierte er an der Grund- und Hauptschule Börgermoor im Emsland (Niedersachsen) dafür die zweite Staatsprüfung. Danach war er u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oldenburg, als Pädagoge an der Volkshochschule Oldenburg, als freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt der Universität tätig. 1989 erwarb er den akademischen Grad Diplom-Pädagoge und leitete dann von 1990 bis 1993 die Geschäftsstelle Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt für die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben - Studieneinrichtung des DGB. Von 1994 bis 2013 gehörte Wulf als Abgeordneter dem Niedersächsischen Landtag an.

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Wulf trat 1968 bereits im Alter von 16 Jahren in die SPD ein. Er war außerdem von 1968 bis 1971 bei den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), der Jugendorganisation der überparteilichen Europa-Union, stellvertretender Landesvorsitzender Niedersachsens und Mitglied des Bundesausschusses. Außerdem war er in jener Zeit auch Mitglied des Oldenburger Kreisvorstands der Europa-Union.

Während seines Studiums von 1971 an war Wulf Mitglied des linkssozialdemokratischen Sozialistischen Hochschulbundes (SHB), dessen stellvertretender Bundesvorsitzender er von 1973 bis 1975 war. Von 1976 bis 1977 war er Sprecher des Allgemeiner Studentenausschuss (AStA) an der Oldenburger Universität und studentisches Mitglied des akademischen Senats.

Von 1977 bis 1981 war Wolfgang Wulf Mitglied des Bezirksvorstandes Weser-Ems der Jungsozialisten in der SPD und vertrat den Juso-Bezirk zeitweise im Bundesausschuss der Jusos. Seit 1978 hat er in der Oldenburger SPD Funktionen in Ortsvereinsvorständen wahrgenommen. Von 1984 an war er Mitglied im Unterbezirksvorstand der Oldenburger SPD. Von 1994 bis 2001 hatte er dort die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Von 2001 bis 2009 war Wulf Vorsitzender der SPD in der Stadt Oldenburg. Zudem war er von 2003 bis 2005 Mitglied im Landesvorstand der SPD Niedersachsen. Von 2005 bis 2008 war Wulf bildungspolitischer Sprecher der niedersächsischen SPD und in dieser Funktion kooptiertes Mitglied des SPD-Landesvorstands.

Wolfgang Wulf gehörte von 1994 bis 2013 dem Niedersächsischen Landtag an. Er war Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur, dessen Vorsitzender er auch von 2008 bis 2013 war. Außerdem war er drei Legislaturperioden lang Mitglied des Kultusausschusses und zeitweise auch Mitglied des Präsidiums des Landtags. Neben dem Ausschuss für Wissenschaft und Kultur gehörte er in der Legislaturperiode 2008 bis 2013 des Landtags auch dem Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien an. Von 1998 bis 2013 war Wulf erwachsenenbildungspolitischer Sprecher der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion. Er war zudem von 2001 bis 2003 deren schulpolitischer Sprecher. Bei der Landtagswahl 2013 trat er nicht wieder an.

Weitere Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Wulf ist u. a. Mitglied der GEW und der AWO. Bei der AWO ist er Mitglied im Bezirksvorstand Weser-Ems. Er ist zudem Beiratsmitglied beim Lokalsender Oldenburg eins, Mitglied des Beirates im Förderverein Horst-Janssen-Museum Oldenburg, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für das Jobpatenprojekt Oldenburg, Vorsitzender des Beirates der Bibliotheksgesellschaft Oldenburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Wulf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien