Wormer (Wormerland)

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Wormer
Flagge des Ortes Wormer
Flagge
Wappen des Ortes Wormer
Wappen
Provinz Nordholland Nordholland
Gemeinde Wormerland
Einwohner 13.230 (2010[1])
Koordinaten 52° 30′ N, 4° 49′ OKoordinaten: 52° 30′ N, 4° 49′ O
Postleitzahlen 1531
Ansicht von Wormerveer aus (2010)
Ansicht von Wormerveer aus (2010)Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Wormer ist ein Ortsteil der Gemeinde Wormerland in der niederländischen Provinz Nordholland.

Lagerhaus aus dem 19. Jahrhundert am Veerdijk – im Vordergrund der Zaan

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt zwölf Kilometer nördlich von Amsterdam und elf Kilometer westlich von Purmerend. Der Ortskern setzt sich aus den vier Siedlungsteilen Westeinde, Plaszoom, Molenbuurt und Middentil zusammen.[1] Die umliegenden Orts- und Siedlungsteile sind Oostknollendam, Oosteinde und Engewormer,[1] sowie das statistisch nicht relevante Bartelsluis.

Im Uhrzeigersinn grenzt die Gemarkung im Norden an Markenbinnen, Starnmeer, Spijkerboor und Jisp, im Osten an Wijdewormer, im Süden an Zaandam und im Westen an Wormerveer und West-Knollendam.

In Wormer steht ein 144 Meter hoher Fernsehturm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich ist Wormer eines der ältesten Dörfer in der Zaanstreek. So gehen einige davon aus, dass der Ort in einem Manuskript aus dem neunten Jahrhundert als uueromeri vermerkt ist. Die Ansiedlung wurde nachweislich 1063 in einer Liste vom Kloster Egmond unter der Bezeichnung Weremere aufgeführt.[2]

Das Dorf war lange Zeit eigenständig, ausgenommen zwischen 1518 und 1611 als es mit Jisp zusammengelegt war. Endgültig verlor der Ort seine Unabhängigkeit 1991, durch die Zusammenlegung mit Jisp und Wijdewormer zur neuen Gemeinde Wormerland.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wormer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Centraal Bureau voor de Statistiek (Hrsg.): Gemeente Op Maat – Wormerland – 11. Selbstverlag, Den Haag/Heerlen 2011, ISBN 978-90-357-1848-7, S. 51 (niederländisch, cbs.nl [PDF; 3,1 MB; abgerufen am 8. Juni 2017]).
  2. a b Wormer. In: Waterlands Archief. Centrum voor regionaal historisch onderzoek; abgerufen am 24. Februar 2016 (niederländisch).