Wundauflage

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Eine steril verpackte Wundauflage des Unternehmens Paul Hartmann AG

Eine Wundauflage wird auf äußere Wunden gelegt, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Wunde zu verhindern und Blut und Wundsekret aufzunehmen.

Geeignete Wundauflagen sind keimarm, idealerweise steril und nicht flusend. Diese Bedingungen erfüllen die im Verbandkasten enthaltenen Verbandmaterialien, sofern die Einzelverpackungen unbeschädigt sind. Ersatzweise können frische, möglichst gebügelte glatte Leinen- oder Baumwolltücher verwendet werden. Gänzlich ungeeignet sind Papiertaschentücher oder Ähnliches.

Es gibt Wundauflagen zur trockenen und solche zur feuchten Wundbehandlung.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Lippert: Wundatlas. Kompendium der komplexen Wundbehandlung. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, S. 68 ff. (Google Books).
  • Sebastian Dickhaut: Leben! Das Hausbuch von GU. Gräfe und Unzer, München 2005, S. 167 (Google Books).
  • Thomas Cissarek: Gefäßmedizin: Therapie und Praxis. ABW Wissenschaftsverlag, Berlin 2009, S. 163 ff. (Google Books).
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