Yaron Herman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Yaron Herman, 2015

Yaron Herman (* 12. Juli 1981 in Tel Aviv) ist ein israelischer, in Frankreich lebender Jazz-Pianist.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herman begann mit sechzehn Jahren Klavier zu spielen und hatte dabei Unterricht bei dem Jazzmusiker Opher Brayer. Zwei Jahre später gewann er den Nachwuchspreis der Rimon School of Jazz and Contemporary Music. Zu Beginn seiner Musikerkarriere trat er in Tel Aviv an verschiedenen Veranstaltungsorten auf. Mit 19 Jahren ging er nach Boston, um am Berklee College of Music zu studieren, verließ es jedoch schon bald und setzte seine Studien in Paris fort. Mit 21 Jahren legte er im Duo mit dem Schlagzeuger Sylvain Ghio ein erstes Album (Takes 2 to Know 1) für das Label Sketch vor. Aufgrund einer von ihm entwickelten Theorie der musikalischen Improvisation („Real Time Composition“) wurde er als Dozent für eine Vorlesungsreihe an die Sorbonne eingeladen. 2006 spielte er Solokonzerte in Europa, in Südamerika, in den USA und in China; auch trat er mit dem von Raphaël Imbert geleiteten Newtopia-Projekt auf (Suite Elegiaque).

2007 gründete Herman sein eigenes Trio, in dem der Bassist Matt Brewer und der Schlagzeuger Gerald Cleaver spielten. Seit 2009 tourt er auch mit Michel Portal; Yaron Herman spielte unter anderem 2007 und 2008 (im Jahr 2008 das Eröffnungskonzert) bei den Tübinger Jazz- und Klassik Tagen und 2010 auf dem Jazzfestival Villingen-Schwenningen. Yaron Herman lebt in Paris.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde Yaron zum Jazz-Talent der französischen Urheberrechts-Organisation Administration des Droits des Artistes et Musiciens Interprètes gewählt, im Folgejahr als Instrumentalisten-Entdeckung des Jahres von den Victoires du Jazz herausgestellt.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutschlandfunk vom 29. Oktober 2010: Mittler zwischen den Klangwelten – Jazz Live