Zentrale Rhön

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zentrale Rhön
Blick auf die Wasserkuppe

Blick auf die Wasserkuppe

Höchster Gipfel Wasserkuppe (950 m ü. NHN)
Lage Landkreis Fulda, Hessen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern (Deutschland)
Zentraler Teil der Hohen Rhön, Rhön
Zentrale Rhön (Hessen)
Zentrale Rhön
Koordinaten 50° 30′ N, 9° 56′ OKoordinaten: 50° 30′ N, 9° 56′ O
Fläche 173,4 km²
p1
p5

Die Zentrale Rhön (im Umweltatlas Hessen auch Hochrhön[1] genannt) ist ein Naturraum 5. Ordnung, der zusammen mit der Südlichen Hochrhön die Hohe Rhön bildet. In diesem Gebiet finden sich mehrere über 900 Meter hohe Berge, unter denen die Wasserkuppe (950 m) und der Heidelstein (926 m) hervorzuheben sind. Weitere über 900 Meter hohe Erhebungen müssen aufgrund der geringen Dominanz und Prominenz als Nebengipfel betrachtet werden.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Zentrale Hochrhön wurde 1968 im Rahmen der naturräumlichen Gliederung 1 : 200.000 (Blatt 140 Schweinfurt) als Naturraum definiert und wie folgt zugeordnet und gegliedert:[2]

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An die Zentrale Rhön grenzt im Westen und Norden die Westliche und östliche Kuppenrhön, im Nordosten das Östliche Rhönvorland; diese werden beide der Haupteinheit "Vorder- und Kuppenrhön (mit Landrücken)" zugeordnet.

Im Südosten grenzt die Östliche Südrhön an, ein Teil der Südrhön, die zur naturräumlichen Großregion (3. Ordnung) Odenwald, Spessart und Südrhön zählt und damit bereits dem Südwestdeutschen Stufenland (2. Ordnung) zugerechnet wird.

Im Südwesten angrenzend liegt die Südliche Hochrhön, die zusammen mit der Zentralen Rhön zur Haupteinheit Hohe Rhön gefasst wird. Die Hohe Rhön gehört, wie auch die Vorder- und Kuppenrhön sowie weitere naturräumliche Haupteinheiten, zum Osthessischen Bergland, Teil der Großregion Hessisches Bergland und so auch des Niedersächsisch-hessischen Berglands.

Naturraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zentrale Rhön wird als „zentrale Aufwölbung der Hohen Rhön in Rücken, Hochplateaus und im Westteil in einzelne Kuppen gegliedertes Bergland aus Basalt mit teilweise bewaldeten Flanken und Grünland auf der Höhe“[2] beschrieben. Das Obere Ulstertal unterteilt diese in zwei Höhenzüge, nämlich in Wasserkuppenrhön und Lange Rhön, wobei der Ostabfall der Langen Rhön naturräumlich gesondert abgegliedert wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Umweltatlas Hessen wird unter der Haupteinheit 354 Hohe Rhön für 354.1 Hochrhön angegeben; abgerufen am 27. August 2019.
  2. a b Brigitte Schwenzer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 140 Schweinfurt – Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1968 → Online-Karte (PDF, 4 MB).
  3. a b c Karte und Legende zu den Naturräumen Hessens (Online-Kopie von Die Naturräume Hessens, Otto Klausing 1988) im Umweltatlas Hessen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie
  4. a b Naturräume der Haupteinheitengruppen 23, 14 und 35 im BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung – Rhein-Main-Tiefland, Odenwald, Spessart, Südrhön und Rhön (Hinweise)
  5. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)