Landkreis Rhön-Grabfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Rhön-Grabfeld Deutschlandkarte, Position des Landkreises Rhön-Grabfeld hervorgehobenKoordinaten: 50° 22′ N, 10° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Bad Neustadt a.d.Saale
Fläche: 1.021,77 km2
Einwohner: 79.723 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Kreisschlüssel: 09 6 73
Kreisgliederung: 37 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Spörleinstraße 11
97616 Bad Neustadt a.d.Saale
Webpräsenz: www.rhoen-grabfeld.de
Landrat: Thomas Habermann (CSU)
Lage des Landkreises Rhön-Grabfeld in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
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Hohntor in Bad Neustadt an der Saale

Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist der nördlichste Landkreis Bayerns. Er liegt im Regierungsbezirk Unterfranken. Kreisstadt ist die Stadt Bad Neustadt an der Saale.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisgebiet hat, wie es der Name des Kreises bereits ausdrückt, Anteil an der Rhön und der Landschaft Grabfeld. Die Rhön umfasst den Westen des Kreisgebiets. Dort liegt auch die höchste Erhebung des Kreises, der Kreuzberg (928 m). Das Grabfeld ist eine flachwellige Hügellandschaft östlich der Kreisstadt Bad Neustadt an der Saale. Bedeutendster Fluss des Kreises ist die Fränkische Saale, die im Osten des Kreises in zwei Quellen bei Trappstadt und Obereßfeld entspringt und im Grabfeld und am Ostrand der Rhön das Kreisgebiet von Ost nach West durchzieht, ehe sie es südwestlich von Bad Neustadt verlässt. Sie nimmt bei Heustreu die Streu und in Bad Neustadt die Brend auf, zwei kleine Flüsse, die in der Rhön entspringen.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Hildburghausen (beide in Thüringen), Haßberge, Schweinfurt und Bad Kissingen (alle in Bayern) sowie Fulda (in Hessen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil des heutigen Kreisgebiets gehörte vor 1800 zum Hochstift Würzburg. 1803 kam das Gebiet zu Bayern. 1804 wurden die Landgerichte Bischofsheim, Hofheim, Königshofen, Mellrichstadt und Neustadt an der Saale eingerichtet. Sie gehörten ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde.

Bezirksämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1862 wurde aus den Landgerichten Neustadt und Bischofsheim das Bezirksamt Neustadt, aus den Landgerichten Königshofen und Hofheim das Bezirksamt Königshofen im Grabfeld und aus dem Landgericht Mellrichstadt das gleichnamige Bezirksamt. Im Jahr 1900 wurde das Gebiet um Hofheim vom Bezirksamt Königshofen getrennt und zum eigenständigen Bezirksamt erklärt. Dieses wurde 1920 um Teile des ehemaligen Fürstentums Coburg erweitert, nachdem dieses zu Bayern gekommen war; es gehört heute zum Landkreis Haßberge. Das Bezirksamt Neustadt wurde 1934 in Bad Neustadt an der Saale umbenannt, nachdem die Stadt das Prädikat Bad von der eingegliederten Gemeinde Bad Neuhaus übernommen hatte.

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[2] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Bad Neustadt an der Saale, Königshofen im Grabfeld und Mellrichstadt.

1947 wurde der Landkreis Mellrichstadt um einige Gemeinden Thüringens erweitert (Exklave Ostheim vor der Rhön).

Landkreis Bad Neustadt an der Saale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform erhielt der Landkreis Bad Neustadt an der Saale am 1. Juli 1972 seine heutige Größe, indem er um die bisherigen Landkreise Mellrichstadt und Königshofen im Grabfeld erweitert wurde. Zum 1. Mai 1973 wurde er in Landkreis Rhön-Grabfeld umbenannt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1988 bis 2008 wuchs der Landkreis Rhön-Grabfeld um knapp 6000 Einwohner bzw. um rund acht Prozent. Seit 2000 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rd. 87.000 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 53.305 53.028 59.216 79.359 75.585 79.504 77.197 82.516 86.269 86.609 86.094 82.916 79.723

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen haben sämtliche Bahnstrecken im Landkreis gebaut. Es begann 1874 mit der Hauptbahn Meiningen–Bad Neustadt–Schweinfurt, die nach dem Zweiten Weltkrieg bei Mellrichstadt von der Innerdeutschen Grenze unterbrochen war und seit dem Lückenschluss 1991 wieder durchgehend befahren wird.

Von Bad Neustadt wurde 1885 eine Lokalbahn in die Rhön nach Bischofsheim und 1893 ins Grabfeld nach Bad Königshofen eröffnet. Eine weitere Stichbahn verkehrte seit 1898 von Mellrichstadt über Ostheim vor der Rhön nach Fladungen. Nach dem Ende des Personenverkehrs 1976 und des Güterverkehrs 1987 wurde sie 2000 als Museumsbahn (Rhön-Zügle) zu neuem Leben erweckt.

Der reguläre Personenverkehr auf 60 Kilometer Nebenbahnen wurde eingestellt:

Nur die Hauptbahn mit 27 km Länge und drei Stationen (Bad Neustadt an der Saale, Burglauer und Mellrichstadt Bahnhof) wird von der Deutschen Bahn und dem UnterfrankenShuttle der Erfurter Bahn im Personennahverkehr befahren.

Demographischer Wandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den bayerischen Teil des Grabfelds wurde 2010 von Schülern der Volksschule in Bad Königshofen eine Bevölkerungsprognose erstellt und als Grundlage für politische Entscheidungen vorgestellt. Sie erläutert die Folgen der Bevölkerungsentwicklung und zeigt Maßnahmen auf, wie auf den zukünftig höheren Anteil älterer Bewohner bei gleichzeitigem deutlichen Rückgang jüngerer Menschen reagiert werden kann.[3]

Informationstechnische Breitbandinfrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2010 hat der Kreistag ein Angebot der Deutschen Telekom zum Breitbandausbau des Landkreises angenommen. Der Ausbau wird auf einem Glasfasernetz basieren (fiber to the curb). An den örtlichen Kabelverzweigern werden DSL-AMs eingerichtet, die per Lichtwellenleiter an das Backbone der Telekom angeschlossen sind. Die letzte Meile wird über die bestehenden zweiadrigen Kupferleitungen per DSL realisiert. Das Konzept sieht vor, in 24 Gemeinden die Kabelverzweiger um DSL-AMs zu erweitern, wodurch eine Verbesserung der Breitbandversorgung im gesamten Landkreis erreicht wird.[4] Rhön-Grabfeld ist damit der erste Landkreis in Deutschland, der auf diese Weise erschlossen wird.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 63,6 %
 %
50
40
30
20
10
0
49,9 %
18,7 %
13,8 %
9,5 %
4,7 %
3,5 %

Der Kreistag besteht aus 60 Mitgliedern:[8]

(Stand: Kommunalwahl 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des Landkreises Rhön-Grabfeld
Blasonierung: „Durch einen erhöhten silbernen Wellenbalken geteilt von Rot und Grün; oben eine goldene Laubkrone, unten auf silbernem Dreiberg drei silberne Kreuze.“[9]
Wappenbegründung: Das im Jahr 1976 eingeführte Wappen des Landkreises Rhön-Grabfeld besteht aus zwei Hälften, die durch ein silbernes waagrechtes Wellenband getrennt sind. Die obere Hälfte zeigt eine Krone auf rotem Grund, die untere Hälfte zeigt drei Kreuze auf grünen Grund, was Bezug auf das Wahrzeichen der Rhön, den Kreuzberg, nimmt. Das silberne Band symbolisiert die Fränkische Saale, die grüne Farbe den Waldreichtum.[10]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2015[11])

FladungenHausen (Rhön)Bundorfer ForstBurgwallbacher ForstForst Schmalwasser-NordForst Schmalwasser-SüdMellrichstadter ForstSteinacher Forst rechts der SaaleSulzfelder ForstWeiglerWillmarsNordheim vor der RhönSondheim vor der RhönStockheim (Unterfranken)MellrichstadtMellrichstadtOstheim vor der RhönOberelsbachBischofsheim an der RhönBischofsheim an der RhönSandbergSchönau an der BrendHohenrothNiederlauerBurglauerStrahlungenSalz (Unterfranken)BastheimOberstreuUnslebenWollbach (Unterfranken)Bad Neustadt an der SaaleHeustreuHendungenHollstadtRödelmaierWülfershausen an der SaaleHöchheimSaal an der SaaleAubstadtHerbstadtTrappstadtGroßeibstadtGroßbardorfSulzfeld (im Grabfeld)Bad Königshofen im GrabfeldBad Königshofen im GrabfeldSulzdorf an der LederheckeThüringenLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtHessenLandkreis Bad KissingenMunicipalities in NES.svg
Über dieses Bild

Städte

  1. Bad Königshofen i.Grabfeld (6034)
  2. Bad Neustadt a.d.Saale (Kreisstadt) (15.154)
  3. Bischofsheim a.d.Rhön (4698)
  4. Fladungen (2322)
  5. Mellrichstadt (5563)
  6. Ostheim v.d.Rhön (3388)

Märkte

  1. Oberelsbach (2671)
  2. Saal a.d.Saale (1475)
  3. Trappstadt (991)

Gemeindefreie Gebiete (79,49 km²)

  1. Bundorfer Forst (18,06 km²)
  2. Burgwallbacher Forst (16,18 km²)
  3. Forst Schmalwasser-Nord (1,69 km²)
  4. Forst Schmalwasser-Süd (14,31 km²)
  5. Mellrichstadter Forst (4,14 km²)
  6. Steinacher Forst rechts der Saale (19,85 km²)
  7. Sulzfelder Forst (2,54 km²)
  8. Weigler (2,73 km²)

Gemeinden

  1. Aubstadt (730)
  2. Bastheim (2042)
  3. Burglauer (1649)
  4. Großbardorf (894)
  5. Großeibstadt (1114)
  6. Hausen (722)
  7. Hendungen (908)
  8. Herbstadt (619)
  9. Heustreu (1252)
  10. Höchheim (1136)
  11. Hohenroth (3458)
  12. Hollstadt (1524)
  13. Niederlauer (1664)
  14. Nordheim v.d.Rhön (1121)
  15. Oberstreu (1529)
  16. Rödelmaier (927)
  17. Salz (2349)
  18. Sandberg (2506)
  19. Schönau a.d.Brend (1237)
  20. Sondheim v.d.Rhön (928)
  21. Stockheim (1104)
  22. Strahlungen (911)
  23. Sulzdorf a.d.Lederhecke (1112)
  24. Sulzfeld (1661)
  25. Unsleben (939)
  26. Willmars (620)
  27. Wollbach (1298)
  28. Wülfershausen a.d.Saale (1473)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Bad Königshofen i.Grabfeld
    (mit Sitz in Bad Königshofen i.Grabfeld; Mitgliedsgemeinden: Markt Trappstadt, Gemeinden Aubstadt, Großbardorf, Herbstadt, Höchheim, Sulzdorf a.d.Lederhecke und Sulzfeld)
  2. Bad Neustadt a.d.Saale
    (mit Sitz in Bad Neustadt a.d.Saale; Mitgliedsgemeinden: Burglauer, Hohenroth, Niederlauer, Rödelmaier, Salz, Schönau a.d.Brend und Strahlungen)
  3. Fladungen
    (Stadt Fladungen, Gemeinden Hausen und Nordheim v.d.Rhön)
  4. Heustreu
    (Gemeinden Heustreu, Hollstadt, Unsleben und Wollbach)
  5. Mellrichstadt
    (Stadt Mellrichstadt, Gemeinden Hendungen, Oberstreu und Stockheim)
  6. Ostheim v.d.Rhön
    (Stadt Ostheim v.d.Rhön, Gemeinden Sondheim v.d.Rhön und Willmars)
  7. Saal a.d.Saale
    (Markt Saal a.d.Saale, Gemeinden Großeibstadt und Wülfershausen a.d.Saale)

ADAC-Grabfeldrallye[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einmal im Jahr wird der südöstliche Teil des Landkreises Rhön-Grabfeld zum Austragungsort der ADAC-Grabfeldrallye des AMC Bad Königshofen i. Grabfeld e. V. Sie ist eines der wohl wichtigsten Großereignisse im gesamten Landkreis. Dreh- und Angelpunkt der „Grabfeld“, wie sie von den Aktiven und Fans genannt wird, ist die Gemeinde Sulzdorf an der Lederhecke ganz im Südosten des Bäderlandkreises Rhön-Grabfeld. Die Rallye findet seit 1994 jährlich Ende Juni oder Anfang Juli statt und wird größtenteils im Altlandkreis Bad Königshofen im Grabfeld ausgetragen. Aber auch im angrenzenden Altlandkreis Mellrichstadt und auf der Thüringer Seite des Grabfeldes (Landkreise Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen) sowie im nördlichen Landkreis Haßberge sind und waren schon Wertungsprüfungen zu bewältigen. Durch den großen Rückhalt der Bevölkerung, der Anlieger, Landwirte und Jagdpächter sowie der Politik hat sich die Grabfeldrallye zur teilnehmerstärksten Automobilrallye-Veranstaltung in Deutschland entwickelt. Die Jubiläumsveranstaltung im Sommer 2013 besuchten über 10.000 Zuschauer und ein Rekordteilnehmerfeld von mehr als 250 Startern aus dem In- und Ausland, damit ist die Grabfeldrallye inzwischen zu den größten Motorsportveranstaltungen ihrer Art in ganz Europa aufgestiegen. Die sehr anspruchsvollen Strecken im Grabfeld und die Siegerehrung im Rallyezelt auf dem Sportplatz von Sulzdorf an der Lederhecke geben der Veranstaltung ihren legendären Ruf in Motorsportkreisen. Am 1. Juli 2017 findet die Grabfeldrallye bereits zum 24. Mal im gesamten südöstlichen Landkreis Rhön-Grabfeld statt.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis gibt es 20 Naturschutzgebiete, zwei Landschaftsschutzgebiete, 19 FFH-Gebiete und 29 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand August 2016).

Siehe auch:

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Mai 1973 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Bad Neustadt an der Saale gültige Unterscheidungszeichen NES zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 sind auch die Unterscheidungszeichen KÖN (Bad Königshofen im Grabfeld) und MET (Mellrichstadt) erhältlich.

Dialekte im Kreisgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osten des Landkreises werden überwiegend Mundarten des Grabfeldischen gesprochen, das zu den mainfränkischen Dialekten gehört. Im Westen jedoch ist das Rhöner Platt verbreitet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Rhön-Grabfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  3. http://www.mydatacation.de/mediadir/20081030164831757819000000/SERVICE/Grabfeldallianz_Praesentation_Auftakt_100517_fin2.pdf
  4. http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Zuschlag-fuer-die-Telekom;art765,5822288
  5. http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Per-Glasfaser-schnell-ins-Internet;art765,5820706
  6. Steigerwald war Bauherr der „Goldenen Brücke“ und der Stahl-Glas-Figur „Barbarossa“ im Nationaldenkmal Skulpturenpark Deutsche Einheit
  7. Habermann war Bauherr der Stahlplastik „Auf der Flucht erschossen“ im Nationaldenkmal Skulpturenpark Deutsche Einheit
  8. a b c Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
  9. Eintrag zum Wappen des Landkreises Rhön-Grabfeld in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 5. September 2017.
  10. Landkreis Rhön-Grabfeld. In: Internetportal Historisches Unterfranken. Abgerufen am 5. September 2017.
  11. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).