Zubin Potok

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Zubin Potok/Zubin Potoku1
Zubin Potok/Зубин Поток2
Wappen von Zubin Potok
Zubin Potok (Kosovo)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Kosovo3
Gemeinde: Zubin Potok/Zubin Potok
Koordinaten: 42° 55′ N, 20° 41′ OKoordinaten: 42° 55′ 0″ N, 20° 41′ 0″ O
Höhe: 567 m ü. A.
Fläche: 335 km²
Einwohner: 14.900 (2005)
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+383) 28
Postleitzahl: 40650
Kfz-Kennzeichen: 02 (RKS), KM (SRB)
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Großgemeinde
Bürgermeister: Slaviša Ristić[1]
Website:
1 albanisch (unbestimmte / bestimmte Form),
2 serbisch (lateinische / kyrillische Schreibweise)
3 Die Unabhängigkeit des Kosovo ist umstritten. Serbien betrachtet das Land weiterhin als serbische Provinz.

Zubin Potok (serbisch-kyrillisch Зубин Поток, albanisch auch Zubin Potoku) ist ein Ort nahe Mitrovica im Norden des Kosovo, welcher zusammen mit umliegenden Dörfern eine Großgemeinde bildet. Diese gehört zu den drei serbischen Gemeinden des Nordkosovo, welche die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennen. In dieser Gemeinde leben etwa 14.900 Menschen, davon bildet die serbische Bevölkerung die absolute Mehrheit. Hauptort bzw. Sitz der Gemeinde ist die Kleinstadt Zubin Potok.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name besteht aus den Wörtern Zubin und Potok. Das Wort Potok bedeutet in der Serbischen SpracheBach“ und bezieht sich auf den Zubodolski potok, der durch das Gemeindegebiet fließt.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Zubin Potok gehören die Kleinstädte, Dörfer und Siedlungen:

  • Babiće
  • Babudovica
  • Banja
  • Bojnoviće
  • Brnjak
  • Bube
  • Burlate
  • Velika Kaludra
  • Velji Breg
  • Vitakovo
  • Vojmisliće
  • Vrba
  • Vukojeviće
  • Vukosavljeviće
  • Gazivoda
  • Gornje Varage
  • Gornji Jasenovik
  • Gornji Strmac
  • Dobroševina
  • Donje Varage
  • Donji Jasenovik
  • Dragalica
  • Drainoviće
  • Dren
  • Žarevi
  • Zagrađe
  • Zagulje
  • Zečeviće
  • Zubin Potok
  • Zupče
  • Jabuka
  • Jagnjenica
  • Junake
  • Kijevce
  • Klečke
  • Kobilja Glava
  • Kovače
  • Kozarevo
  • Kopiloviće
  • Krligate
  • Ledenik
  • Lučka Reka
  • Mala Kaludra
  • Međeđi Potok
  • Oklace
  • Padine
  • Paruci
  • Prevlak
  • Prelez
  • Preseka
  • Pridvorica
  • Rančiće
  • Rezala
  • Rujište
  • Tušiće
  • Ugljare
  • Crepulja
  • Čabra
  • Čečevo
  • Češanoviće
  • Čitluk
  • Šipovo e Štuoce

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Stadt verläuft der Fluss Ibar, der bei Gazivoda, einem lokalen Dorf aufgestaut wurde und wodurch der Gazivodasee entstanden ist.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der gesamten Opština wird überwiegend Landwirtschaft betrieben.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zubin Potok befindet sich der Gazivodasee, ein künstlicher Stausee.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Opština Zubin Potok befindet sich das Serbisch-orthodoxe Kloster der Hl. Dreifaltigkeit bzw. Trinität und das serbische Kloster Duboki potok, welches im 14. Jahrhundert unter den Nemanjiden erbaut wurde, der mächtigsten mittelalterlichen serbischen Herrscherdynastie, die eine überragende Stellung in Südosteuropa hatte.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball gehört zu einer der Hauptsportarten in der Opština. Der bekannteste Verein ist der lokale serbische Fußballklub Mokra Gora/Мокра Гора, der am 15. März 1972 in Zubin Potok gegründet wurde. Das Heimstadion des Vereins ist das Mala Marakana-Stadion.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zubin Potok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kosovo-Serben erlauben Kfor Durchfahrt. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. Oktober 2011, abgerufen am 27. Oktober 2011 (deutsch).