„Men Going Their Own Way“ – Versionsunterschied

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Eine besondere Rolle spielt in der Kommunikation zudem das Thema [[Vergewaltigung]] und die Furcht, selbst der Vergewaltigung bezichtigt zu werden, weil Frauen [[Vergewaltigung#Falschbeschuldigungen und -verdächtigungen|Vergewaltigungsvorwürfe]] hauptsächlich zum eigenen Vorteil verwenden würden.<ref name=":1" /><ref name=":2">{{Internetquelle |autor=Mack Lamoureux |url=https://www.vice.com/en_us/article/7bdwyx/inside-the-global-collective-of-straight-male-separatists |titel=This Group of Straight Men Is Swearing Off Women |werk=Vice |datum=2015-09-24 |sprache=en |abruf=2020-05-12}}</ref>
Eine besondere Rolle spielt in der Kommunikation zudem das Thema [[Vergewaltigung]] und die Furcht, selbst der Vergewaltigung bezichtigt zu werden, weil Frauen [[Vergewaltigung#Falschbeschuldigungen und -verdächtigungen|Vergewaltigungsvorwürfe]] hauptsächlich zum eigenen Vorteil verwenden würden.<ref name=":1" /><ref name=":2">{{Internetquelle |autor=Mack Lamoureux |url=https://www.vice.com/en_us/article/7bdwyx/inside-the-global-collective-of-straight-male-separatists |titel=This Group of Straight Men Is Swearing Off Women |werk=Vice |datum=2015-09-24 |sprache=en |abruf=2020-05-12}}</ref>

Des Weiteren spielen Unsicherheiten und Ausbeutung am Arbeitsmarkt eine Rolle in den Diskussionen. Die MGTOW sehen vor allem Männer als Leidtragende dieser Bedingungen, die gesellschaftlich als „Brotverdiener“ gesehen werden.<ref>{{Literatur |Autor=Joshua M. Roose |Titel=The new demagogues : religion, masculinity and the populist epoch |Ort=Abingdon, Oxon |Datum=2021 |ISBN=978-0-429-43119-7 |Kapitel=Male Supremacism |Seiten=90}}</ref> Sie rufen teilweise dazu auf, nur so viel zu arbeiten, wie nötig ist, um das Existenzminimum aufrechtzuerhalten.<ref name=":6">{{Literatur |Autor=Andrew Manno |Titel=Toxic Masculinity, Casino Capitalism, and America's Favorite Card Game: The Poker Mindset |Verlag=Springer International Publishing |Ort=Cham |Datum=2020 |ISBN=978-3-030-40259-4 |DOI=10.1007/978-3-030-40260-0 |Seiten=47, S. 68 ff. und S. 94 ff.}}</ref>


Aus dieser Ideologie ergibt sich für die Angehörigen dieser Gesinnungsgemeinschaft ein mehrstufiges, [[Segregation (Soziologie)|separatistisches]] Programm: Männer sollten zuerst die gesellschaftlichen Zustände „durchschauen“, wofür die in der Online-Männerrechtsbewegung geläufige Metapher der ''Roten Pille'' (engl. ''red pill'') herangezogen wird, die sich auf die [[Matrix (Film)|Matrix]]-Filmreihe bezieht.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.belltower.news/rechte-cyberkultur-red-pill-und-blue-pill-was-ist-das-83975/ |titel=Rechte Cyberkultur: „Red Pill“ und „Blue Pill“ – Was ist das? |werk=Belltower.News |sprache=de-DE |abruf=2020-05-12}}</ref> Dann sollten Männer jegliche Beziehungen zu Frauen entweder vollständig abbrechen oder auf ein Minimum reduzieren, um sich letztlich ganz von der Gesellschaft loszusagen.<ref name=":2" /> Trotz des Zieles, sich von Frauen abzugrenzen, fand eine Untersuchung von Forschern der Universitäten [[Universität Melbourne|Melbourne]] und [[Monash University|Monash]], dass die Rhetorik der MGTOW sich sehr stark auf Frauen zentriert. In der Ablehnung von Frauen und der oft [[Homophobie|homo-]] oder [[Transphobie|transphoben]] Abwertung von Männern, die nicht dem in der Szene üblichen Männlichkeitsideal entsprechen, symbolisieren die Nutzer nach Ansicht der Forscher ihre Zugehörigkeit zu den MGTOW, und verteidigen – trotz des selbsterklärten Ziels klassische Geschlechterrollen abzulehnen, ein Bild [[Hegemoniale Männlichkeit|hegemonialer Männlichkeit]].<ref name=":3" />
Aus dieser Ideologie ergibt sich für die Angehörigen dieser Gesinnungsgemeinschaft ein mehrstufiges, [[Segregation (Soziologie)|separatistisches]] Programm: Männer sollten zuerst die gesellschaftlichen Zustände „durchschauen“, wofür die in der Online-Männerrechtsbewegung geläufige Metapher der ''Roten Pille'' (engl. ''red pill'') herangezogen wird, die sich auf die [[Matrix (Film)|Matrix]]-Filmreihe bezieht.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.belltower.news/rechte-cyberkultur-red-pill-und-blue-pill-was-ist-das-83975/ |titel=Rechte Cyberkultur: „Red Pill“ und „Blue Pill“ – Was ist das? |werk=Belltower.News |sprache=de-DE |abruf=2020-05-12}}</ref> Dann sollten Männer jegliche Beziehungen zu Frauen entweder vollständig abbrechen oder auf ein Minimum reduzieren, um sich letztlich ganz von der Gesellschaft loszusagen.<ref name=":2" /> Trotz des Zieles, sich von Frauen abzugrenzen, fand eine Untersuchung von Forschern der Universitäten [[Universität Melbourne|Melbourne]] und [[Monash University|Monash]], dass die Rhetorik der MGTOW sich sehr stark auf Frauen zentriert. In der Ablehnung von Frauen und der oft [[Homophobie|homo-]] oder [[Transphobie|transphoben]] Abwertung von Männern, die nicht dem in der Szene üblichen Männlichkeitsideal entsprechen, symbolisieren die Nutzer nach Ansicht der Forscher ihre Zugehörigkeit zu den MGTOW, und verteidigen – trotz des selbsterklärten Ziels klassische Geschlechterrollen abzulehnen, ein Bild [[Hegemoniale Männlichkeit|hegemonialer Männlichkeit]].<ref name=":3" />
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== Erklärungsansätze ==
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Jones, Trott und Wright erklären die MGTOW-Gruppen durch die Konzepte [[Toxische Männlichkeit|toxische]], bzw. [[hegemoniale Männlichkeit]]. Männer, die gesellschaftlich vorherrschenden Männlichkeitsidealen nicht entsprächen, würden als MGTOW versuchen, sich von diesen loszulösen, aber zugleich Taktiken verwenden, die mit toxischen Aspekten von Männlichkeit verbunden werden (z.&nbsp;B. die Abwertung anderer Männer oder Homophobie). Zudem könne möglicherweise die Selbststilisierung als „normale Männer, die im Leben Schwierigkeiten hatten“ die Attraktivität bei mit ihrem Leben unzufriedenen Männern erklären.<ref name=":3" />
Jones, Trott und Wright erklären die MGTOW-Gruppen durch die Konzepte [[Toxische Männlichkeit|toxische]], bzw. [[hegemoniale Männlichkeit]]. Männer, die gesellschaftlich vorherrschenden Männlichkeitsidealen nicht entsprächen, würden als MGTOW versuchen, sich von diesen loszulösen, aber zugleich Taktiken verwenden, die mit toxischen Aspekten von Männlichkeit verbunden werden (z.&nbsp;B. die Abwertung anderer Männer oder Homophobie). Zudem könne möglicherweise die Selbststilisierung als „normale Männer, die im Leben Schwierigkeiten hatten“ die Attraktivität bei mit ihrem Leben unzufriedenen Männern erklären.<ref name=":3" />

Andrew Manno sieht die Ideologie der MGTOW beeinflusst durch eine Denkweise, die durch eine Kombination aus [[Neoliberalismus]] und traditioneller Männlichkeit geprägt wurde. Der Neoliberalismus, der sich seit den 1970ern ausbreitete, beinhaltete eine Politik der Stärkung unternehmerischer Macht und ein Zurückdrängen [[Sozialversicherung|sozialer Sicherungen]] und [[Gewerkschaft|Gewerkschaften]], während gleichzeitig kulturell eine Vorstellung von Individualisierung und Selbstunternehmertum vermittelt wurde, in der jeder für seinen Erfolg selbst verantwortlich sei. Eng verbunden damit seien traditionelle und „toxische“ Männlichkeitsvorstellungen. Dies habe gesellschaftlich insbesondere für Männer zu einer auf Unabhängigkeit, Härte, Wettbewerb und Aggression basierenden Denkweise geführt. Die MGTOW würden dieser Denkweise weiter anhängen und bloß Frauen die Schuld geben, dass das System nicht zu ihrem Vorteil funktioniere, anstatt diese Vorstellungen und ökonomischen Paradigmen an sich zu hinterfragen.<ref name=":6" />


== Rezeption ==
== Rezeption ==

Version vom 17. Mai 2021, 11:02 Uhr

MGTOW-Logo

Men Going Their Own Way (MGTOW /ˈmɪɡtaʊ/, dt. Männer, die ihren eigenen Weg gehen oder Männer, die ihr eigenes Ding machen) ist eine antifeministische und misogyne Online-Community, die Männer dazu aufruft, Kontakte zu Frauen zu unterlassen, beziehungsweise die Bindung an eine Frau durch eine Ehe oder eheähnliche Gemeinschaft ablehnt. Im Gegensatz zu der Männerrechtsbewegung glaubt die MGTOW-Bewegung, dass die ihrer Auffassung nach zu „verweiblichte“ und gynozentrische Gesellschaft nicht verändert werden könne, und propagiert daher, dass Männer „ihren eigenen Weg“ unabhängig von der Gesellschaft gehen müssten.[1]

Geschichte

Die Gruppierung entstand Anfang bis Mitte der 2000er-Jahre.[2] Die Ursprünge der MGTOW sind bis heute nicht geklärt, obwohl es vielfältige Verbindungen zur antifeministischen Szene im Internet, der sogenannten Manosphere gibt.[1] Laura Bates identifiziert einen Australier mit dem Pseudonym „Solaris“ und einen Skandinavier mit dem Pseudonym „Ragnar“ als Gründerväter der Bewegung.[3] Anfang 2019 hatte der MGTOW-Subreddit hatte 104.000 Mitglieder und einzelne MGTOW-Foren erzielen 5-stellige Mitgliederzahlen.[4] Auch auf Youtube sind MGTOW-Videos populär: Der bekannteste MGTOW-Vlogger Sandman erreichte mehr als 90 Millionen Videoaufrufe.[5] Innerhalb der Manosphere gehören die MGTOW neben den Incels zu den am stärksten wachsenden Gruppen.[6][7]

Ideologie

Die Tatsache, dass MGTOW in der Vergangenheit eine libertäre Ideologie vertraten, trug zur Abspaltung von der Männerrechtsbewegung, deren Anhänger politischen Aktivismus befürworten, bei.[8] Kern der Ideologie der MGTOW ist die Annahme, dass Männer in einer vermeintlich gynozentrischen Gesellschaft benachteiligt würden und es eine Doppelmoral bei den Geschlechterrollen gäbe, die die von Teilen des Feminismus angestrebte Gleichberechtigung in Frage stelle. In MGTOW-Foren werden Frauen oft als Männern unterlegen, manipulativ, verlogen und feministisch indoktriniert dargestellt.[1][9]

MGTOW-Gruppen teilen die in anderen Manosphere-Gruppen verbreitete Überzeugung, dass Frauen bei der Partnersuche und in der Ehe einem ähnlichen Muster folgen würden: Junge und attraktive Frauen seien promiskuitiv und „hypergam“, das heißt sie hätten Sex mit zahlreichen Männern und verlassen einen Mann, wenn ein „höherwertiger“ Mann Interesse zeigt. Sie glauben, dass Frauen sich zu „Alpha-Männern“ hingezogen fühlen, die zwar attraktiv sind, sie aber schlecht behandeln, und dass dies ihren Glauben an den Feminismus festige. Mit zunehmendem Alter, so die MGTOW-Ideologie, würden Frauen Beziehungen mit „Beta-Männern“ eingehen, die sie materiell und finanziell versorgen, denen sie aber den Sex verweigern würden. Stattdessen würden sie sich außerhalb ihrer Ehe sexuell mit attraktiven Männern betätigen. Schließlich würden die Frauen sich von ihren Männern scheiden lassen und durch Gerichte in Scheidungsverfahren aufgrund eines „weiblichen Privilegs“ bevorzugt werden.[1][8][10][11][12]

Eine besondere Rolle spielt in der Kommunikation zudem das Thema Vergewaltigung und die Furcht, selbst der Vergewaltigung bezichtigt zu werden, weil Frauen Vergewaltigungsvorwürfe hauptsächlich zum eigenen Vorteil verwenden würden.[9][13]

Des Weiteren spielen Unsicherheiten und Ausbeutung am Arbeitsmarkt eine Rolle in den Diskussionen. Die MGTOW sehen vor allem Männer als Leidtragende dieser Bedingungen, die gesellschaftlich als „Brotverdiener“ gesehen werden.[14] Sie rufen teilweise dazu auf, nur so viel zu arbeiten, wie nötig ist, um das Existenzminimum aufrechtzuerhalten.[15]

Aus dieser Ideologie ergibt sich für die Angehörigen dieser Gesinnungsgemeinschaft ein mehrstufiges, separatistisches Programm: Männer sollten zuerst die gesellschaftlichen Zustände „durchschauen“, wofür die in der Online-Männerrechtsbewegung geläufige Metapher der Roten Pille (engl. red pill) herangezogen wird, die sich auf die Matrix-Filmreihe bezieht.[16] Dann sollten Männer jegliche Beziehungen zu Frauen entweder vollständig abbrechen oder auf ein Minimum reduzieren, um sich letztlich ganz von der Gesellschaft loszusagen.[13] Trotz des Zieles, sich von Frauen abzugrenzen, fand eine Untersuchung von Forschern der Universitäten Melbourne und Monash, dass die Rhetorik der MGTOW sich sehr stark auf Frauen zentriert. In der Ablehnung von Frauen und der oft homo- oder transphoben Abwertung von Männern, die nicht dem in der Szene üblichen Männlichkeitsideal entsprechen, symbolisieren die Nutzer nach Ansicht der Forscher ihre Zugehörigkeit zu den MGTOW, und verteidigen – trotz des selbsterklärten Ziels klassische Geschlechterrollen abzulehnen, ein Bild hegemonialer Männlichkeit.[4]

Die Ideologie ähnelt derjenigen anderer Gruppen der Manosphere (etwa den Incels, mit denen MGTOW u. a. eine sozialdarwinistische Weltanschauung teilen[17]), lässt sich aber von diesen auch klar abgrenzen.[9] Die MGTOW verschmolzen ab 2015 zunehmend mit der zu diesem Zeitpunkt bekannter werdenden Alt-Right.[8]

Erklärungsansätze

Jones, Trott und Wright erklären die MGTOW-Gruppen durch die Konzepte toxische, bzw. hegemoniale Männlichkeit. Männer, die gesellschaftlich vorherrschenden Männlichkeitsidealen nicht entsprächen, würden als MGTOW versuchen, sich von diesen loszulösen, aber zugleich Taktiken verwenden, die mit toxischen Aspekten von Männlichkeit verbunden werden (z. B. die Abwertung anderer Männer oder Homophobie). Zudem könne möglicherweise die Selbststilisierung als „normale Männer, die im Leben Schwierigkeiten hatten“ die Attraktivität bei mit ihrem Leben unzufriedenen Männern erklären.[4]

Andrew Manno sieht die Ideologie der MGTOW beeinflusst durch eine Denkweise, die durch eine Kombination aus Neoliberalismus und traditioneller Männlichkeit geprägt wurde. Der Neoliberalismus, der sich seit den 1970ern ausbreitete, beinhaltete eine Politik der Stärkung unternehmerischer Macht und ein Zurückdrängen sozialer Sicherungen und Gewerkschaften, während gleichzeitig kulturell eine Vorstellung von Individualisierung und Selbstunternehmertum vermittelt wurde, in der jeder für seinen Erfolg selbst verantwortlich sei. Eng verbunden damit seien traditionelle und „toxische“ Männlichkeitsvorstellungen. Dies habe gesellschaftlich insbesondere für Männer zu einer auf Unabhängigkeit, Härte, Wettbewerb und Aggression basierenden Denkweise geführt. Die MGTOW würden dieser Denkweise weiter anhängen und bloß Frauen die Schuld geben, dass das System nicht zu ihrem Vorteil funktioniere, anstatt diese Vorstellungen und ökonomischen Paradigmen an sich zu hinterfragen.[15]

Rezeption

Die Journalistin und Frauenrechtlerin Laura Bates beschreibt in ihrem Buch Men Who Hate Women, dass in der Community Schilderungen negativer persönlicher Erfahrungen mit Liebesbeziehungen verbreitet seien. Die Ideologie der MGTOW erlaube es Männern, die Schuld für das Scheitern solcher Beziehungen alleine bei „bösartigen“ Frauen zu suchen, ohne selbst Verantwortung zu übernehmen. In der Bewegung fänden Männer Zugehörigkeit und das Gefühl, als „wahres Opfer“ verstanden zu werden. Sie ist der Ansicht, dass die Ideologie der MGTOW eine breitere gesellschaftliche Rezeption erfahren habe als die Ideologien anderer Gruppe der Manosphere. Im Zuge der MeToo-Bewegung hätten einige Männer angekündigt, in beruflichen Kontexten Kontakt zu Frauen zu vermeiden, was Bates als Übernahme der unter MGTOW verbreiteten Behauptung sieht, es gäbe eine sehr große Zahl von falschen Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen durch Frauen. Wenn Männer, anstatt auf sexuell übergriffiges Verhalten zu verzichten, ganz auf Kontakte zu Frauen verzichteten oder angaben, Frauen nicht mehr einstellen zu wollen, seien Frauen im Berufsleben benachteiligt.[3]

Einzelnachweise

  1. a b c d Jie Liang Lin: Antifeminism Online: MGTOW. In: Frömming, Urte Undine; Köhn, Steffen;Fox, Samantha; Terry, Mike (Hrsg.): Digital Environments. Ethnographic Perspectives across Global Online and Offline Spaces. transcript Verlag, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3497-6, S. 77–96, doi:10.25595/503 (genderopen.de [abgerufen am 11. Mai 2020]).
  2. Mack Lamoureux: This Group of Straight Men Is Swearing Off Women. In: Vice. 24. September 2015, abgerufen am 14. Mai 2020 (englisch).
  3. a b Laura Bates: Men Who Hate Women. Simon & Schuster, London 2020, ISBN 1-398-50465-3.
  4. a b c Callum Jones, Verity Trott, Scott Wright: Sluts and soyboys: MGTOW and the production of misogynistic online harassment. In: New Media & Society. 8. November 2019, ISSN 1461-4448, S. 3, doi:10.1177/1461444819887141 (sagepub.com [abgerufen am 11. Mai 2020]).
  5. Laura Bates: Men going their own way: the rise of a toxic male separatist movement. In: The Guardian. 26. August 2020, abgerufen am 6. Mai 2021 (englisch).
  6. Frauenhasser im Netz werden immer radikaler. In: t-online. 17. Februar 2020, abgerufen am 6. Mai 2021.
  7. Manoel Horta Ribeiro, Jeremy Blackburn, Barry Bradlyn, Emiliano De Cristofaro, Gianluca Stringhini: The Evolution of the Manosphere Across the Web. 8. April 2021, arxiv:2001.07600.(Volltext auf pdf)
  8. a b c Donna Zuckerberg: Not all dead white men: classics and misogyny in the digital age. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 2018, ISBN 978-0-674-97555-2, S. 19f..
  9. a b c Scott Wright, Verity Trott, Callum Jones: ‘The pussy ain’t worth it, bro’: assessing the discourse and structure of MGTOW. In: Information, Communication & Society. 27. April 2020, ISSN 1369-118X, S. 1–18, doi:10.1080/1369118X.2020.1751867 (tandfonline.com [abgerufen am 12. Mai 2020]).
  10. Angela Nagle: Kill all normies : the online culture wars from Tumblr and 4chan to the alt-right and Trump. Winchester, UK 2017, ISBN 978-1-78535-543-1, S. 95–97.
  11. Debbie Ging: Alphas, Betas, and Incels: Theorizing the Masculinities of the Manosphere. In: Men and Masculinities. Band 22, Nr. 4, Oktober 2019, ISSN 1097-184X, S. 638–657, doi:10.1177/1097184X17706401.
  12. Shawn P. Van Valkenburgh: Digesting the Red Pill: Masculinity and Neoliberalism in the Manosphere. In: Men and Masculinities. 4. Dezember 2018, ISSN 1097-184X, S. 1097184X1881611, doi:10.1177/1097184X18816118.
  13. a b Mack Lamoureux: This Group of Straight Men Is Swearing Off Women. In: Vice. 24. September 2015, abgerufen am 12. Mai 2020 (englisch).
  14. Joshua M. Roose: The new demagogues : religion, masculinity and the populist epoch. Abingdon, Oxon 2021, ISBN 978-0-429-43119-7, Male Supremacism, S. 90.
  15. a b Andrew Manno: Toxic Masculinity, Casino Capitalism, and America's Favorite Card Game: The Poker Mindset. Springer International Publishing, Cham 2020, ISBN 978-3-03040259-4, S. 47, S. 68 ff. und S. 94 ff., doi:10.1007/978-3-030-40260-0.
  16. Rechte Cyberkultur: „Red Pill“ und „Blue Pill“ – Was ist das? In: Belltower.News. Abgerufen am 12. Mai 2020 (deutsch).
  17. Susanne Kaiser: Politische Männlichkeit: Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen. Erste Auflage. Edition Suhrkamp, Berlin 2020, ISBN 978-3-518-12765-0, S. 42f..