Ķekava

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ķekava (dt.: Kekau)
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Ķekava (Lettland)
Red pog.svg
Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Semgallen (lettisch: Zemgale)
Verwaltungsbezirk: Ķekavas novads
Koordinaten: 56° 50′ N, 24° 13′ O56.83916666666724.2230555555569Koordinaten: 56° 50′ 21″ N, 24° 13′ 23″ O
Einwohner: 6.300 (1. Jan. 2006)
Fläche:
Bevölkerungsdichte:
Höhe: m
Webseite: www.kekava.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:
Ķekavas baznīca.jpg
Kirche Keckau

Ķekava (deutsch Keckau) ist ein Ort in der lettischen Region Semgallen 17 km südlich von der Hauptstadt Riga gelegen. Der Ort befindet sich links der Daugava in unmittelbarer Nähe zum Rigaer Staubecken.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Wassermühlen eines Gutes Keckau wurden erstmals 1435 schriftlich erwähnt. Nach der Teilung Livlands 1561 war das Gut Teil des Herzogtum Kurland und ab 1793 des russischen Gouvernement Kurland. Aus dieser Zeit stammt auch die Lutherische Kirche, welche heute das Ortszentrum bildet.

Das Wachstum des Ortes begann als 1969 die örtliche Kolchose gegründet wurde. Ungeachtet der großen Einwohnerzahl (Im Verhältnis zu den meisten anderen Städten), erhielt Ķekava keine Stadtrechte verliehen.

Bordesholm (Deutschland) hat eine Gemeindepartnerschaft mit Ķekava.

Ķekavas novads[Bearbeiten]

Nach einer Verwaltungsreform bildet der Ort zusammen mit der Stadt Baloži und zwei Landgemeinden eine Verwaltungsgemeinschaft. Der Bezirk (Ķekavas novads) umfasst eine Fläche von 270,2 Km² und beherbergt 21673 Einwohner (Stand: 1. Juli 2010).

Es gibt im Gebiet einige landwirtschaftliche Großbetriebe, sowie eine in ganz Lettland bekannte Marke für Geflügel und Geflügelprodukte.

Durch das Territorium führt die Via Baltica (Europastraße 67) von Riga nach Bauska.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, ISBN 3-412-06889-6, S. #.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.