(288) Glauke

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Asteroid
(288) Glauke
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,757 AE
Exzentrizität 0,209
Perihel – Aphel 2,181 AE – 3,333 AE
Neigung der Bahnebene 4,3°
Länge des aufsteigenden Knotens 120,6°
Argument der Periapsis 83,3°
Siderische Umlaufzeit 4 a 211 d
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 17,7 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 32 km
Albedo 0,1973
Rotationsperiode 1200 h
Absolute Helligkeit 9,84 mag
Spektralklasse S
Geschichte
Entdecker K. T. R. Luther
Datum der Entdeckung 20. Februar 1890
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(288) Glauke ist ein Asteroid des Asteroiden-Hauptgürtels, der am 20. Februar 1890 von Karl Theodor Robert Luther an der Sternwarte Düsseldorf entdeckt wurde.

Benannt wurde der Himmelskörper nach Glauke, einer Tochter des korinthischen Königs Kreon und Gemahlin des Iason aus der griechischen Mythologie.

Glauke bewegt sich in einem Abstand von 2,1757 (Perihel) bis 3,3370 (Aphel) astronomischen Einheiten in 4,5762 Jahren um die Sonne. Die Bahn ist 4,3294° gegen die Ekliptik geneigt, die Bahnexzentrizität beträgt 0,2107.

Glauke hat einen Durchmesser von 32 Kilometern. Sie besitzt eine helle silikatreiche Oberfläche mit einer Albedo von 0,197. In 50 Tagen rotiert sie um die eigene Achse und weist damit eine der geringsten Rotationsperioden der bekannten Himmelskörper im Sonnensystem auf. Lediglich die Planeten Merkur und Venus drehen sich langsamer um ihre Achsen. Glauke führt bei ihrer Rotation wahrscheinlich eine taumelnde Bewegung aus, ähnlich wie der Asteroid Toutatis.

Siehe auch[Bearbeiten]