15. (Preußisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)

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Das 15. Reiter-Regiment war ein Kavallerieverband der Reichswehr. Es bestand aus Stab und sechs Eskadrons in den Garnisonen Paderborn, Schloss Neuhaus und Münster. Aufgestellt am 1. Januar 1921 als 15. (preußisches) Reiter-Regiment wurde es am 6. Oktober 1936 in die Wehrmacht übernommen und Kavallerie-Regiment 15 genannt. Es wurde dem VI. Armeekorps unterstellt. Im Zuge der Mobilmachung wurde das Regiment aufgelöst und bildete in der Folge die Aufklärungs-Abteilungen 6, 16, 26 und Teile der Aufklärungs-Abteilungen 169 und 186.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Auftrag

Bedingt durch ihre geringe Kampfkraft konnte die Kavallerie der Reichswehr lediglich zur Aufklärung und Sicherung eingesetzt werden. Nach Auflösung der Kavallerie-Divisionen der Wehrmacht 1936 hatten die verbleibenden Kavallerie-Regimenter den Auftrag, die Ausbildung im Hinblick auf die im Kriegsfall aufzustellenden Aufklärungs-Abteilungen der Infanterie-Divisionen durchzuführen.

[Bearbeiten] Organisation

[Bearbeiten] Verbandszugehörigkeit

Bis zur Auflösung der Kavallerie-Divisionen gehörte das Regiment zur 3. Kavallerie-Division, danach wurde es dem VI. Armee-Korps unterstellt.

[Bearbeiten] Kommandeure des Regiments

[Bearbeiten] Gliederung

15. Reiterregiment,

  • Paderborn, Abdinghofkloster: Stab und (Ausbildung) A-Eskadron 51.718698.75239
  • Schloss Neuhaus/Westfalen: 1. Eskadron, 2.Eskadron 51.7453938.710527
  • Münster: 3. Eskadron, 4. Eskadron, 6. Eskadron

[Bearbeiten] Tradition

Im Rahmen der Traditionspflege sind für das Regiment nachfolgende Traditionsübernahmen dokumentiert[1]:

[Bearbeiten] Personen im Regiment

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Alfred Grampe, 15. (Preuß. )Reiter-Regiment, Kav.-Regt. 15 und seine Kriegseinheiten, Herausgeber: Regimentsverband ehem. 15. Reiter e.V., Düsseldorf 1972
  • Klaus Christian Richter, Die Geschichte der deutschen Kavallerie 1919–1945, Motorbuch Verlag Stuttgart, 1. Aufl. 1978, ISBN 3-87943-603-7
  • Klaus Christian Richter, Die feldgrauen Reiter. Die berittenen und Bespannten Truppen in Reichswehr und Wehrmacht, Motorbuch Verlag Stuttgart 1986, ISBN 3-613-01100-X
  •  Georg Tessin: Deutsche Verbände und Truppen, 1918–1939. Altes Heer. Freiwilligenverbände. Reichswehr. Heer. Luftwaffe. Landespolizei. Biblio-Verlag, Osnabrück 1974, ISBN 3-7648-1000-9, S. 198 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche). 

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1.  Georg Tessin: Deutsche Verbände und Truppen, 1918–1939. Altes Heer. Freiwilligenverbände. Reichswehr. Heer. Luftwaffe. Landespolizei. Biblio-Verlag, Osnabrück 1974, ISBN 3-7648-1000-9, S. 198 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche). 
  2. Traditionslinie später durch die Panzer-Aufklärungsabteilung 7 in Augustdorf fortgeführt Information Tradition 8. Husarenregiment
  3. Information Tradition Kürassier-Regiment „von Driesen“ (Westfälisches) Nr. 4 Husarenregiment
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