18XX-Reihe
Der Begriff 18XX bezeichnet eine ganze Reihe von Eisenbahnwirtschaftssimulationen, die als Brettspiele erschienen sind. Die jeweiligen Spiele versuchen auf den nationalen Landkarten die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Eisenbahnnetze mehr oder weniger genau zu simulieren.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Veröffentlichungen der verschiedenen Varianten
Die 18XX-Serie entwickelte sich chronologisch betrachtet aus dem von dem Engländer Francis G. Tresham entwickelten und 1974 in seinem Verlag Hartland Trefoil erschienenen Spiel 1829, welches die Entstehungsgeschichte der Eisenbahn im Süden von England darstellt. 1981 erschien 1829 dann mit einer Karte von Nordengland und Schottland. 1829 ist ein Bauspiel, dessen Schwerpunkt auf dem Bau und dem Betrieb eines Eisenbahnnetzes liegt. Als nächstes folgte 1986 beim US-amerikanischen Verlag Avalon Hill das Spiel 1830: Railroads & Robber Barons, welches den Bau der Eisenbahn im Nordosten und Südosten Amerikas darstellt. 1830 ist, obwohl Eisenbahn das Grundthema ist, vor allem eine sehr harte Wirtschafts- und Börsensimulation.
Im Jahr 1989 veröffentlichte Tresham dann die Indienvariante 1853, und 1990 erschien in Deutschland beim Hans im Glück Verlag mit 1835 eine Deutschlandvariante, die nicht von Tresham selbst entwickelt wurde.
Nach und nach folgten verschiedene weitere Varianten von verschiedenen Spieleverlagen, die jeweils den Bau der nationalen oder regionalen Eisenbahnnetze simulieren. Der Variantenreichtum der Serie ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Spieler unterschiedlicher Nationalität durch das Nachspielen der Grundvarianten animiert wurden, für die Eisenbahngeschichte ihres eigenen Landes ebenfalls ein Spiel zu entwerfen. Oftmals werden diese zusätzlichen Varianten von den jeweiligen Autoren auch nur im Eigenverlag in sehr kleinen Auflagen vertrieben und sind daher nur schwer oder zum Teil nicht mehr erhältlich.
Schon mit den beiden ersten Varianten (1829 und 1830) der Serie war der Spannungsbogen der gesamten 18XX-Serie vorgezeichnet. Alle 18XX-Spiele lassen sich grob in Bau- und Wirtschaftssimulationen unterteilen.
Der Höhepunkt ist sicherlich 18C2C, das die komplette USA-Karte darstellt und mit 34 Linien, einer Brettgröße von 1,70m x 0,92m und einer Spielzeit von ca. 11 Stunden das Spielprinzip auf die Spitze treibt.
[Bearbeiten] Grundsätzlicher Spielablauf
Im Wesentlichen haben die verschiedenen Spiele einen ähnlichen Spielablauf, der aber teilweise stark bei den einzelnen Spielen variiert. Hier werden die Grundzüge der 18XX-Spiele beschrieben.
[Bearbeiten] Spielstart und -ende
Jeder Spieler erhält am Anfang einen Geldbetrag, ein bestimmter Geldbetrag bleibt anfangs in der Bank. Geht ein Spieler bankrott, scheidet er aus bzw. das Spiel endet; normalerweise endet das Spiel, wenn das Geld der Bank verbraucht ist. Ziel des Spiels ist es am Ende das meiste Geld zu haben. Hierfür werden auch der Kurswerte der Aktien, die die Spieler besitzen, hinzugezählt.
Nachdem der Startspieler und die Sitzreihenfolge ermittelt wurde, findet im Spiel abwechselnd eine Aktienrunde und eine Operationsrunde statt. Im Laufe des Spiels wird die Anzahl der Operationsrunden erhöht, sodass jeweils nach einer Aktienrunde zwei oder drei Operationsrunden durchgeführt werden.
In der Aktienrunde führen die Spieler Aktionen durch, in der Operationsrunde die Bahngesellschaften. Derjenige, der die meisten Anteile an einer Bahngesellschaft hat, wird Direktor und führt die Operationsrunde für die Bahngesellschaft aus.
[Bearbeiten] Aktienrunde
Beginnend mit dem Startspieler darf reihum jeder Spieler eine Aktie von der Bank zum Ausgabepreis oder aus dem Bank-Pool zum derzeitigen Aktienkurs kaufen. Außerdem dürfen mehrere Aktien zum derzeitigen Aktienkurs in den Bank-Pool verkauft werden. Wurde eine Aktie einer Gesellschaft verkauft, darf in dieser Aktienrunde von dem Spieler keine Aktie dieser Bahngesellschaft mehr gekauft werden.
Das geschieht solange, bis alle Spieler hintereinander einmal nicht gekauft haben (z.B. bei 1835) bzw. alle Spieler hintereinander gepasst haben (z.B. bei 1830). Bei der nächsten Aktienrunde wird dann derjenige neuer Startspieler, welcher in dieser Folge zuerst keine Aktie gekauft bzw. gepasst hat.
Bei jedem Aktienverkauf sinkt der Aktienkurs; wenn am Ende einer Aktienrunde von einer Gesellschaft keine Aktien bei der Bank oder im Bank-Pool sind, steigt der Kurs. Es dürfen sich nie mehr als 50% der Aktien einer Gesellschaft im Bank-Pool befinden.
[Bearbeiten] Privatgesellschaften
Am Anfang des Spiels werden (kleinere) aus der Bank Privatgesellschaften verkauft. Im Gegensatz zu den Aktiengesellschaften liefern sie ein konstantes Einkommen, operieren dafür nicht in der Operationsrunde. Privatgesellschaften können nicht verkauft werden.
[Bearbeiten] Zeitlicher Verlauf
Nach dem Verkauf der Privatgesellschaften werden nicht sofort alle Bahngesellschaften zum Verkauf angeboten. Die Aktien der verschiedenen Gesellschaften kommen erst nach und nach in den Handel. Dadurch wird der historische zeitliche Verlauf der Inbetriebnahmen nachempfunden.
[Bearbeiten] Inbetriebnahme von Aktiengesellschaften
Die erste verkaufte Aktie einer Aktiengesellschaft ist die Direktoraktie. Während Aktien üblicherweise 10%-Anteile der Gesellschaft darstellen, entspricht die Direktoraktie meistens einem 20%-Anteil. Sobald ein Mindestanteil einer Aktiengesellschaft verkauft wurde (oft 50% oder 60%), geht die Gesellschaft in Betrieb und wird mit dem Geld der Aktienverkäufe der Bank ausgestattet. Der Direktor übernimmt die Verwaltung der Gesellschaft und agiert dann in der Operationsrunde für diese. Bei der Inbetriebnahme wird ein Heimatbahnhof errichtet, indem auf den Spielplan in die Heimatstadt der Aktiengesellschaft ein Bahnhofsmarker gesetzt wird. Durch die Inbetriebnahme einer Gesellschaft wird meist eine weitere Aktiengesellschaft zum Verkauf angeboten.
[Bearbeiten] Direktorwechsel
Hält jemand im Verlauf des Spiels mehr Aktien an einer Gesellschaft als der Direktor, so erhält dieser die Direktoraktie und wird neuer Direktor der Gesellschaft.
[Bearbeiten] Operationsrunde
In jeder Operationsrunde erhalten die Besitzer der Privatbahnen ihr festes Einkommen.
Anschließend agieren die in Betrieb genommenen Aktiengesellschaften in der Reihenfolge der Aktienkurse. Der Direktor entscheidet jeweils, was die Gesellschaft macht. Der Direktor darf
- ein oder zwei Gleisteile legen
- einen Bahnhof errichten
- die vorhandenen Loks betreiben
- Loks kaufen
Manche Dinge kosten Geld, die aus dem Betriebskapital der Gesellschaft bezahlt werden; ist nicht genügend Geld vorhanden, so kann der Direktor mit seinem (Privat-)Kapital das für den Kauf fehlende Geld hinzuschießen. Eine direkte Einzahlung in das Betriebskapital ist nicht möglich.
Eine Gesellschaft ist verpflichtet, am Ende einer Operationsrunde eine Lok zu besitzen. Sollte hierfür nicht genügend Betriebskapital vorhanden sein, so muss der Direktor die fehlende Summe bezahlen. Kann dieser das nicht, ist der Spieler bankrott und scheidet aus dem Spiel aus.
[Bearbeiten] 18XX-Varianten
| Name | Ersch.-Jahr | Thema | Autor | Veröffentlichung | Kommentar |
|---|---|---|---|---|---|
| 1800 | 2002 | USA, Colorado | Antonio Leal | Zeitschrift „Rail Gamer“ Nr. 17[1] | Zwei-Personenspiel, kleine Karte |
| 1824 | 2005 | Österreich-Ungarn | Helmut Ohley, Leonhard Orgler | Helmut Ohley[2] | Überarbeitung von Orglers 1837 |
| 1825 Unit 1 | 1995 | Großbritannien, Südengland | Francis Tresham | Hartland Trefoil, Tresham Games |
Überarbeitung von 1829, diverse Erweiterungen verfügbar |
| 1825 Unit 2 | 2000 | Großbritannien, Midlands | Francis Tresham | Tresham Games | eigenständiges Spiel |
| 1825 Unit 3 | 2004 | Großbritannien, Schottland | Francis Tresham | Tresham Games | eigenständiges Spiel |
| 1826 | 2000 | Frankreich/Belgien | David G.D. Hecht | Chris Lawson 2000,[3] Deep Thought Games 2004[4] |
Wirtschaftsspiel |
| 1828 | 2003 | Deutscher Zollverein | Michael Brünker | Michael Brünker | ähnlich 1841 |
| 1829 | 1974 | Großbritannien, Südengland | Francis Tresham | Hartland Trefoil | Bauspiel, das Original, 6 Erweiterungen |
| 1829 North | 1981 | Großbritannien, Nordengland und Schottland | Francis Tresham | Hartland Trefoil | |
| 1829 Mainline | 2005 | Großbritannien, England | Francis Tresham | Tresham Games | |
| 1830 | 1986 | USA, Nordosten | Francis Tresham, Bruce Shelley | Avalon Hill 1986, Mayfair Games 2011, Lookout Games 2011, 999 Games 2011 |
Wirtschaftsspiel |
| 1830 Coalfields | 1995 | USA, Nordosten | Alan Moon | Zeitschrift „Games International“ Nr. 6,[5] Zeitschrift „The Train Gamers Gazette“ Vol. 2, Nr. 2,[5] Zeitschrift „Rail Gamer“ Nr. 7[1] |
Coalfield-Variante von 1830 |
| 1830 Reading | 1987 | USA, Nordosten | Alan Moon | Zeitschrift „The General“ Vol. 23, Nr. 6 (Avalon Hill)[5], Zeitschrift „The Train Gamers Gazette“ Vol. 2, Nr. 4[5] |
Reading-Variante von 1830 |
| 1830 Wabash | 1999 | USA, Nordosten | Harry Wu | Zeitschrift „Rail Gamer“ Nr. 13[1] | 1830-Variante mit zusätzlicher Bahngesellschaft Wabash Railroad |
| 1830 Bonds | 1994 | USA, Nordosten | John Puddifoot | Zeitschrift „The Train Gamers Gazette“ Vol. 1, Nr. 3[6] | Bonds-Variante von 1830[7] |
| 1830 Pere Marquette | 1996 | USA, Nordosten | Federico Vellani[8] | Zeitschrift „The Train Gamers Gazette“ Vol. 3, Nr. 1[6] | 1830-Variante mit zusätzlicher Bahngesellschaft Pere Marquette |
| 1830 Westpark-Variante | 1999 | USA, Nordosten | Walter Sorger | Westpark Gamers[9] | Variante von 1830 |
| 1831 | 1997 | USA, Nordosten | Carl Burger | Carl Burger[10] | Variante von 1830 |
| 1832 | 2006 | USA, Südosten | Bill Dixon | Deep Thought Games[11] | |
| 1832 | 1987 | Frankreich | Michael Liebetanz[12] | Michael Liebetanz | Variante von 1830; Kleinauflage, 1998 als 18FR zum Download erschienen |
| 1834 | in Planung | USA, New England/Montreal | Tom Lehmann | Deep Thought Games (geplant)[13] | |
| 1835 | 1990 | Deutschland | Michael Meier-Bachl | Hans im Glück Verlag,[14] Mayfair Games |
Bauspiel |
| 1835 Coalfields | 2000 | Deutschland | Harry Wu | Zeitschrift „Rail Gamer“ Nr. 14[1] | Coalfield-Variante von 1835, Bauspiel |
| 1835 Minor Variant | 1994 | Deutschland | Gary Norton | Zeitschrift „The Train Gamers Gazette“ Vol. 1, Nr. 2[15] | Basiert auf 1835 |
| 1837 | 1994 | Österreich-Ungarn | Leonhard Orgler | Leonhard Orgler | Bauspiel |
| 1838 | 2001 | Deutschland, Rheinland | Wolfram Janich | Wolfram Janich | Bauspiel auf Basis von 1835 |
| 1838TL | 2002 | Deutschland, Thüringen | Dieter Danziger | Dieter Danziger | The Thuringia Link oder The Thuringia Connection |
| 1839 | 1993 | Niederlande | Theo Jansma[16] | Auf Basis von 1830, siehe 18NL | |
| 1839 | 1993 | Niederlande | Paul Stouthard, Rob van Wijngaarden | Paul Stouthard, Rob van Wijngaarden[17] | Auf Basis von 1829 |
| 1841 | 1994 | Italien, Nord | Federico Vellani, Manlio Manzini | Federico Vellani 1994 (als 1839), Chris Lawson 1996,[3] Deep Thought Games 2006[18] |
Extremes Aktienspiel |
| 1842 | 1995 | Deutschland, Hamburg/Schleswig-Holstein | Wolfram Janich | Wolfram Janich | 1835-Variante |
| 1844 | 2004 | Schweiz | Helmut Ohley, Peter Minder | Helmut Ohley[19] | Basiert auf dem 1835-System |
| 1846 | 2005 | USA, Indiana/Ohio | Tom Lehmann | Deep Thought Games[20] | |
| 1847 | 1996 | Deutschland, Pfalz | Wolfram Janich | Wolfram Janich | Basiert auf dem 1835-System |
| 1848 Australia | 2007 | Australien | Helmut Ohley, Leonhard Orgler | Helmut Ohley[21] | basiert auf 1830-System |
| 1849 | 1998 | Italien, Sizilien | Federico Vellani | Chris Lawson[3] | hieß zuerst 1850 |
| 1850 | 2006 | USA, mittlerer Westen | Bill Dixon | Deep Thought Games[22] | |
| 1851 | 1998 | USA, Kentucky/Tennessee | Mark Derrick, Chris Lawson | Chris Lawson[3] | 1851 basiert auf 18TN[23] |
| 1853 | 1989 | Indien | Francis Tresham | Hartland Trefoil 1989, Lookout Games 2009,[24] Mayfair Games 2009[25] |
Bauspiel |
| 1854 | 2002 | Österreich | Leonhard Orgler | Leonhard Orgler 2002, Deep Thought Games 2005[26] |
Karte heutiges Österreich |
| 1856 | 1995 | Kanada | Bill Dixon | Mayfair Games | |
| 1860 | 2005 | Großbritannien, Isle of Wight | Mike Hutton | JKLM Games[27] | |
| 1861 | 2006 | Russland | Ian D. Wilson | JKLM Games, Z-Man Games, Lookout Games[28] |
dt. „Die Eisenbahnen des Russischen Reiches“ |
| 1862 | 2000 | USA/Kanada | Helmut Ohley | Helmut Ohley[29] | |
| 1869 The Golden Spike | 1996 | USA, Westen | Colin Barnhorst, Kristopher Marquardt |
C&K | |
| 1870 | 1995 | USA, Mississippi | Bill Dixon | Mayfair Games | |
| 1876 | 1996 | Trinidad | Peter Jacobi | Chris Lawson[3] | Als 1830- oder 1835-Variante |
| 1881 - Das Berliner Straßenbahnspiel | 1990 | Deutschland, Berlin | Michael Mette | Michael Mette[30] | Stadtbahnen |
| 1889 | 2004 | Japan, Shikoku | Yasutaka Ikeda | Wild Heaven 2004, Deep Thought Games 2005[31] |
Basiert auf 1830, Einsteigerspiel |
| 1895 | 2004 | Namibia | Adam Romoth, Helmut Ohley | Helmut Ohley[32] | |
| 1897 | 2002 | Japan | Tatsuya Kamioka | Tatsuya Kamioka[33] | verschieden große Karten |
| 1898 | 1999 | Frankreich | Michael Brünker | Michael Brünker | Auf Basis von 1841, nicht historisch |
| 1899 | 1996 | China | Ingo Meyer, Dirk Clemens | Chris Lawson[3] | 1830 auf Chinalandkarte |
| 18AL | 2000 | USA, Alabama | Mark Derrick | Mark Derrick 2000,[23] John David Galt 2002[34] |
Basiert auf 1830 |
| 18EC | 2005 | USA, Südosten | Han Heidema, Auke Stegink |
Wolfram Janich | wurde unter dem Namen 1831 entwickelt |
| 18EU | 2004 | Europa | David G.D. Hecht | Deep Thought Games[35] | |
| 18FR | 1998 | Frankreich | Michael Liebetanz, Helmut Ohley | Helmut Ohley[36] | überarbeitete Version von 1832 (Frankreich) |
| 18FL | 2006 | USA, Florida | David G.D. Hecht | Deep Thought Games[37] | |
| 18GA | 2002 | USA, Georgia | Mark Derrick | John David Galt[34] | Basiert auf 1870 |
| 18GL | 2006 | USA, Great Lakes Area | Gary Mroczka | Deep Thought Games[38] | |
| 18MEX | 2005 | Mexiko | Mark Derrick | Deep Thought Games[39] | |
| 18Neb | 2010 | USA, Nebraska | Matthew L. Campbell | Deep Thought Games[40] | |
| 18NL | 1999 | Niederlande | Theo Jansma, Helmut Ohley | Helmut Ohley[41] | Basiert auf 1839 von Theo Jansma |
| 18NL | 2005 | Niederlande | Helmut Ohley, Wolfram Janich | Wolfram Janich | Basiert auf 18NL von Jansma und Ohley |
| 18Rhl - Rhineland | 2007 | Deutschland, Rheinland | Wolfram Janich | Wolfram Janich | überarbeitete Version von 1838 |
| 18Scan | 2005 | Skandinavien | David G.D. Hecht | Deep Thought Games[42] | |
| 18SX - Sachsen 18SX - Saxony |
2003 | Deutschland, Sachsen | Wolfram Janich | Wolfram Janich | hieß anfangs 1837 - Sachsen oder auch 1837SX |
| 18TN | 2006 | USA, Tennessee | Mark Derrick | Deep Thought Games[43] | 1851 basiert auf 18TN[23] |
| 18US | 2006 | USA | David G.D. Hecht | Deep Thought Games[44] | |
| 18VA | 2001 | USA, Virginia | David G.D. Hecht | Deep Thought Games 2005,[45] Wolfram Janich |
|
| 18West | 2007 | USA, Westen | David G.D. Hecht | Deep Thought Games[46] | |
| 18C2C | 2003 | USA | Mark Frazier | Mark Frazier[47] | C2C: Coast to Coast |
| 1830 Lummerland | Lummerland | Kay-Viktor Stegemann[48] | Kleinvariante mit Jim Knopf | ||
| 2038 | 1995 | Asteroidengürtel | Tom Lehmann, Jim Hlavaty |
Prism Games, TimJim Games |
Nur 18xx-ähnlich |
| Powerrails | 1999 | Tom Schoeps | Tom Schoeps | 11 verschiedene kleinere Karten | |
| Steam Over Holland | 2007 | Niederlande | Bart van Dijk | Vendetta Games[49] | hieß bei der Entwicklung 18IR – On iron roads |
| Ur, 1830 BC | 2001 | Zweistromland | Jeroen Doumen, Joris Wiersinga |
Splotter Spellen[50] | Nur 18xx-ähnlich |
[Bearbeiten] Veröffentlichungen
- Francis G. Tresham produzierte über seinen Verlag Hartland Trefoil zwischen 1974 bis 1998 seine 18XX-Spiele sowie verschiedene Erweiterungen hierzu. Nach dem Verkauf von Hartland Trefoil an Micropose 1998 gründete er Tresham Games, um neue Varianten zu veröffentlichen.
- In der US-amerikanischen Zeitschrift „Train Gamers Gazette“ erschienen zwischen 1994 (Vol. 1) bis 1998 (Vol. 5) verschiedene 18XX-Varianten.[51]
- Die von David Metheny herausgegebene US-amerikanische Zeitschrift „Rail Gamer“ enthielt mehrere 18XX-Varianten. Nr. 1 bis 15 erschienen vierteljährlich 1997 bis 2000. Die letzten Ausgaben Nr. 16 und 17 erschienen wahrscheinlich 2002.[52]
- Chris Lawson (Xris Lawson, XL Games) produzierte 1996 bis 2001 verschiedene 18XX-Varianten.[3]
- John David Galt produziert seit 2002 18AL und 18GA von Mark Derrick.[34]
- John A. Tamplin produziert seit 2004 18XX-Varianten, seit 2005 in dem von ihm und seiner Frau gegründeten Game-On-Demand-Verlag „Deep Thought Games“.[53]
- Wolfram Janich (Marflow Games) produziert seit Mitte der 1990er Jahre kleine Auflagen von 18XX-Spielen
- Helmut Ohley (Double-O Games) produziert ebenfalls verschiedene 18XX-Spiele.[54]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d Rail Gamer Article Index im Internet Archive
- ↑ 1824 bei Helmut Ohley
- ↑ a b c d e f g Gamekits bei Chris Lawson
- ↑ 1826 bei Deep Thought Games
- ↑ a b c d 1830 Variants bei Blackwater Station
- ↑ a b Other Wise - Variants for 1830 bei J C Lawrence
- ↑ Bonds - Rules for Debt von John Puddifoot
- ↑ 1830 Pere Marquette bei J C Lawrence
- ↑ 1830 - Westpark-Variante bei Westpark Gamers
- ↑ 1831 Game Review by Lou Jerkich Winsome Games plante 1831 herauszubringen, durch den Tod von Carl Burger 1999 kam es aber nicht dazu.
- ↑ 1832 bei Deep Thought Games
- ↑ 1832 Frankreich bei Dirk Clemens
- ↑ Soooo... early 2011? bei boardgamegeek.com (englisch)
- ↑ 1835 beim Hans im Glück Verlag
- ↑ 1835: Start-Packet Variations and Other Variants bei Lou Jerkich
- ↑ 1839 Niederlande bei Dirk Clemens
- ↑ 1839 bei Blackwater Station
- ↑ 1841 bei Deep Thought Games
- ↑ 1844 bei ohley.de
- ↑ 1846 bei Deep Thought Games
- ↑ 1848 bei ohley.de
- ↑ 1850 bei Deep Thought Games
- ↑ a b c 18xx Information von Mark Derrick
- ↑ 1853 bei Lookout Games
- ↑ 1853 bei Mayfair Games
- ↑ 1854 bei Deep Thought Games
- ↑ 1860 bei JKLM Games
- ↑ 1861 bei Lookout Games
- ↑ 1862 bei ohley.de
- ↑ 1881 bei Michael Mette
- ↑ 1889 bei Deep Thought Games
- ↑ 1895 bei ohley.de
- ↑ 1897 bei 1897.net
- ↑ a b c David Galt - 18AL and 18GA Game Kits 2002
- ↑ 18EU bei Deep Thought Games
- ↑ 18FR bei ohley.de
- ↑ 18FL bei Deep Thought Games
- ↑ 18GL bei Deep Thought Games
- ↑ 18MEX bei Deep Thought Games
- ↑ 18Neb bei Deep Thought Games
- ↑ 18NL bei ohley.de
- ↑ 18Scan bei Deep Thought Games
- ↑ 18TN bei Deep Thought Games
- ↑ 18US bei Deep Thought Games
- ↑ 18VA bei Deep Thought Games
- ↑ 18West bei Deep Thought Games
- ↑ 18C2C bei Designs In Creative Entertainment
- ↑ 1830 Lummerland bei Dirk Clemens
- ↑ Steam Over Holland bei Vendetta Games
- ↑ Ur, 1830 BC bei Splotter Spellen
- ↑ The Train Gamers Gazette
- ↑ Rail Gamer Magazine im Internet Archive
- ↑ Deep Thought Games
- ↑ Helmut Ohley
[Bearbeiten] Weblinks
- Black Water Station: Chris Lawsons umfangreiche 18xx-Seite (englisch)
- 18xx bei Keith Thomasson (englisch)
- Lemmis 18xx-Seite mit brettspielunterstützenden PC-Tools
- 18xx - Eisenbahnwirtschaftsspiele von Adam Romoth