3. Violinkonzert (Bruch)

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Max Bruch; Photographie von 1913

Das Violinkonzert Nr. 3 d-moll op. 58 ist ein Violinkonzert des deutschen Komponisten Max Bruch.

Entstehung[Bearbeiten]

Das dritte und letzte Violinkonzert Max Bruchs entstand in den Jahren 1890/91. Wie der Komponist dem Widmungsträger des Werkes, seinem Freund Joseph Joachim, schrieb, entstand das Konzert »unter Ihrer wichtigen Mitwirkung, es ist ganz und gar für Sie gedacht und unter der Einwirkung Ihres Spiels entstanden.«.

Satzbezeichnungen[Bearbeiten]

  1. Allegro energico
  2. Adagio
  3. Finale. Allegro molto

Zur Musik[Bearbeiten]

Das Konzert orientiert sich in der Tonsprache an dem Vorbild von Johannes Brahms. Im Gegensatz zu Max Bruchs erfolglosem Zweitem Violinkonzert folgt das Dritte Violinkonzert wieder dem traditionellen Schema.

Der erste Satz ist ein lebhafter Sonatensatz. Hauptthema und Kantilene des langsamen zweiten Satzes, der an das Erste Violinkonzert erinnert, werden mit Variationen und Figurationen versehen. Der dritte Satz ist ein Rondo und ist von Doppelgriffen geprägt.

Wirkung[Bearbeiten]

Trotz der Rückkehr zur Konvention steht das Konzert ebenso wie Bruchs Zweites Violinkonzert im Schatten des Erfolgs von dessen Violinkonzerterstling, der für den Komponisten nach anfänglicher Freude bald zur Belastung wurde.

Belege[Bearbeiten]

  • Harenberg Konzertführer, Harenberg Kommunikation, Dortmund, 1998, ISBN 3-611-00535-5
  • Begleitheft der Doppel-CD Bruch – The Complete Violin Concertos, Philips Classics, 1998

Weblinks[Bearbeiten]